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In Gefrierbeuteln hatte Armin Meiwes das Menschenfleisch in seiner Tiefkühltruhe konserviert. Jetzt muss sich der Kannibale von Rotenburg, der die Tat vollständig auf Video gefilmt hatte, wegen seiner beispiellosen Bluttat vor Gericht verantworten.
Mit einem Geständnis voll schockierender Details hat der Prozess gegen den "Kannibalen" Armin Meiwes begonnen. Der Angeklagte schilderte, wie er einen Berliner vor laufender Kamera zerstückelte und aufaß. Ein Gutachter hält ihn für voll schuldfähig.
Armin Meiwes ist anscheinend doch an der Darstellung seiner Geschichte gelegen: Für eine Doku erkämpfte er sich Berichten zufolge das Recht, Interviews im Gefängnis geben zu dürfen. Gegen die Ausstrahlung eines Spielfilms hatte er zuvor geklagt.
Er hatte im Internet einen Mann kennen gelernt, der sich von ihm töten und aufessen ließ. Im Kasseler Gefängnis hat Armin Meiwes, der "Kannibale von Rotenburg", mittlerweile eine neue Beschäftigung gefunden.
Die Staatsanwaltschaft hat lebenslänglich für den "Kannibalen von Rotenburg" gefordert. Von Armin Meiwes gehe eine große Gefahr für die Allgemeinheit aus. "Das war kein Mord", entgegnet die Verteidigung.
Der "Kannibale von Rotenburg" Armin Meiwes wurde zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Nun hat ein Juraprofessor Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil eingelegt. Meiwes hatte einen Mann getötet und teilweise gegessen.
Armin Meiwes, der "Kannibale von Rotenburg", hatte gegen seine lebenslange Haftstrafe Berufung eingelegt. Nun hat der Bundesgerichtshof seine Revision abgeleht - und Meiwes kann frühestens in 15 Jahren frei kommen.
In seiner Nachbarschaft war Armin Meiwes offenbar beliebt und geschätzt. "Ich würde ihm jederzeit meine vier Kinder zur Betreuung überlassen", sagte eine Nachbarin nun aus.
Der Kannibalen-Film "Rohtenburg" darf nicht in den deutschen Kinos gezeigt werden. Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied, der Film verletze die Persönlichkeitsrecht von Armin Meiwes.
Die Produktionsfirma von "Rohtenburg" will gegen das Verbot des Films klagen. Ein Gericht hatte geurteilt, der Film verletze die Persönlichkeitsrechte Armin Meiwes, der als "Kannibalen von Rotenburg" bekannt geworden war.
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Armin Meiwes wurde aufgrund der Ermordung eines Menschen und späteren Verspeisung von Teilen der Leiche als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt.
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