. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
3. März 2009, 15:12 Uhr

Mannichls sprechen über das Attentat

Er ist das Opfer einer Messerattacke, doch wer auf den Polizeidirektor Alois Mannichl eingestochen hat, ist nach Ermittlungspannen noch immer unklar. Nun sprechen er und seine Frau Anneliese im neuen stern erstmals über den Mordanschlag und die Folgen.

Alois Mannichl, Attentat, Neonazi

Alois Mannichl, Polizeidirektor in Passau, verdächtigt einen rechtsradikalen Einzeltäter© Timm Schamberger/DDP

Der Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl sieht sich als Opfer eines "Wahnsinnigen". "Für mich ist klar, dass er ein Wahnsinniger ist", sagte Mannichl im Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern. Der Passauer Polizeidirektor, der im Dezember Opfer einer Messerattacke wurde, bekräftigte seine Überzeugung, dass der Angreifer aus dem rechten Milieu kam. Der Täter sei "ein überzeugter Rechter, der aber nicht in einer Organisation sein muss". Derartige Einzeltäter seien allerdings "am schwierigsten zu ermitteln".

Mit dem stern sprachen Mannichl und seine Frau erstmals gemeinsam über das Attentat und seine Folgen. Zu dem Umstand, dass nach der Tat und diversen Ermittlungspannen er selbst und seine Familie unter Verdacht gerieten und zum Gespött der rechten Szene wurden, sagte Mannichl: "Dieser Erfolg war für den Täter wesentlich größer, als wenn er mich getötet hätte. Der muss ja strotzen vor Selbstbewusstsein." Anneliese Mannichl: "Als mein Mann außer Lebensgefahr war, dachte ich, das Schlimmste wäre überstanden. Ich hätte nie für möglich gehalten, was danach noch über uns hereingebrochen ist."

Der Polizeidirektor bezeichnete es als "richtig und normal", dass auch im Familienkreis ermittelt wurde. Das Ehepaar kritisierte jedoch im Gespräch mit dem stern, dass es zu lange gedauert habe, bis "Entlastendes" mitgeteilt wurde. Sie beide und ihre beiden Kinder seien "wochenlang wirklich durch die Hölle gegangen". Alois Mannichl sagte, seine Wunde sei "sehr gut verheilt", aber nach wie vor "muss die Angst verarbeitet werden, dass dieser Wahnsinnige irgendwann wiederkommt".

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 11/2009

Lesen Sie das Interview mit Ehepaar Mannichl im neuen stern

Lesen Sie das Interview mit Ehepaar Mannichl im neuen stern

 
 
KOMMENTARE (10 von 12)
 
UR63 (04.03.2009, 17:36 Uhr)
@bibi
Schau in den Spiegel und du siehst was
Widerliches!
Administrator (04.03.2009, 17:35 Uhr)
Liebe User,
wir haben an dieser Stelle einige Kommentare löschen müssen. Da eine sachliche Debatte zu diesem Thema offenbar nicht möglich ist, schließen wir die Kommentare an dieser Stelle.
Herzliche Grüße,
Ihre stern.de-Admins
bibi_37 (04.03.2009, 17:34 Uhr)
Manchmal....
...liebe ich Zensur. Danke Stern!
bibi_37 (04.03.2009, 17:31 Uhr)
Widerliche Zeitgenossen
...tummeln sich hier, die einem nur eine Chance lassen: den Stern zu bitten, diese Diskussion hier zu schließen und zu löschen. Liebe Admins, nehmt den braunen Gesellen, die sich hier im Moment in der Mehrzahl befinden, das Sprachrohr und beendet dieses Trauerspiel. Danke
ramteid (04.03.2009, 15:07 Uhr)
Korrektur
Ich frage mich, ob er überhaupt für diesen Beruf geeignet ist. Allein die Ermittlungsergebnisse sind doch für die Sendung ,, Neues aus der Anstalt''.
ramteid (04.03.2009, 15:04 Uhr)
Die unendliche Geschichte - Wozu?
Man kann es kaum noch lesen. Wenn ein Polizist der niedergestochen wurden ist, so eine Täterbeschreibung abgibt und weiter nichts, dann farge ich mich bei dem bisher ermitelten, ob er überhaupt für diesen Beruf geeignet ist.
bibi_37 (04.03.2009, 14:54 Uhr)
@lordnelson1
Reden Sie keinen Unsinn...natürlich nehmen Sie Nazis in Schutz. Schon allein der Ausdruck "Vadder Manni Courage" sagt bereits alles über Sie und ihre Haltung aus.
bibi_37 (04.03.2009, 14:49 Uhr)
Eine Schande
...ist es, dass die rechte Szene sich jetzt auch noch über den Mann lustig macht. Genau das passiert auch hier unter mir. Dieselben miesen Kommentare von Lebkuchenmessern und so liest man auch auf youtube und anderswo. Noch vor wenigen Jahren hätte man hier auf der Seite des stern niemals so viele Kommentare dieser Art vorgefunden. Die rechte Szene wird immer unverschämter, ihr Vorgehen immer dreister und offener. Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft entschieden dagegen vorgehen.
Pamela_1971 (04.03.2009, 13:18 Uhr)
Was soll das...?
Warum wird hier von mehreren Usern wahrheitswidrig behauptet, dass der Täter aus dem privaten/familiären Umfeld des Opfers stamme? Eben genau das hat doch die ermittelnde Staatsanwaltschaft nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ja gerade definitiv ausgeschlossen! (siehe http://www.spiegel.de/ panorama/ justiz/ 0,1518,606899,00.html).
peterpan1001 (04.03.2009, 12:43 Uhr)
@pamela
auf welchem planeten lebst du denn? wenn schon seine mitarbeiter merken daß das alles nicht stimmen kann?
machen wir einen lügendetektor test mit dem manichl?
das war jemand aus seinem persönlichen umfeld.
MEHR ZUM ARTIKEL
Fall Mannichl Polizei zieht Phantombilder zurück

Die Ermittlungen im Fall des niedergestochenen Passauer Polizeichefs Alois Mannichl haben einen weiteren Rückschlag erlitten: Die Polizei fahndet nicht mehr nach den zwei Männern mit auffälligen Tätowierungen. Die Zeugin, die mit ihren Aussagen die Suche auslöste, habe sich in Widersprüche verwickelt. mehr...

Fall Mannichl Ermittler leisten sich schwere Pannen

Selten hat man die bayerische Polizei so ratlos gesehen, wie nach der Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Haarsträubende Pannen werden totgeschwiegen. Zum Beispiel, dass die Adresse einer geschützten Hauptzeugin bekannt und diese daraufhin bedroht wurde. mehr...

Mannichl-Attentat Polizeichef weist Spekulationen zurück

Das Messer-Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl gibt den Ermittlern Rätsel auf. Inzwischen sind erste Zweifel an Mannichls-Version eines Täters aus dem rechtsradikalen Spektrums aufgetaucht. Der Staatsanwalt spricht von "Merkwürdigkeiten", das Landeskriminalamt ermittelt inzwischen auch im persönlichen Umfeld des Polizisten. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe