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17. August 2008, 12:54 Uhr

Obama und McCain werben um Christen

Die Präsidentschaftskandidaten in den USA, Barack Obama und John McCain, bemühen sich um die Stimmen konservativer Christen. Beide stellten sich in Kalifornien den Fragen des einflussreichen Predigers Rick Warren. Dabei offenbarten sich fundamentale Unterschiede in der Abtreibungsfrage.

Der Republikaner John McCain (l.) und Demokrat Barack Obama (r.) stellten sich den Fragen des einflussreichen Predigers Rick Warren© DPA

Beim ersten gemeinsamen Auftritt in diesem Wahlkampf haben sich der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama und sein republikanischer Rivale John McCain nachdrücklich zu christlichen Grundwerten und zum christlichen Glauben bekannt. Während Obama sich aber am Samstagabend in der Großkirche Saddleback im Südosten von Los Angeles für ein Abtreibungsrecht der Frauen aussprach, setzte sich McCain entschieden für die "Pro-Leben-Bewegung" ein, die jede Abtreibung strikt ablehnt. "Menschenrechte beginnen bei der Empfängnis", sagte McCain.

Obama und McCain wurden getrennt in jeweils einstündigen Interviewrunden von dem populären Pfarrer und Erfolgsautor Rick Warren befragt. Die beiden Präsidentschaftskandidaten begegneten sich vor den vielen tausend christlichen Besuchern der Kirche nur kurz auf der Bühne, wo sie sich freundlich begrüßten und umarmten.

Obama verteidigte das grundsätzliche Recht der Frauen, in persönlicher Not abzutreiben. Allerdings müsse alles getan werden, um den Frauen andere Optionen als eine Abtreibung zu eröffnen, angefangen von finanzieller Hilfe bis zur Förderung von Adoptionen. Obama kündigte an, dass er als Präsident Steuererhöhungen für Familien realisieren möchte, die über 150.000 Dollar verdienen. Steuererhöhungen seien notwendig, um die marode Infrastruktur in den USA zu verbessern und um bessere Schulen zu haben.

McCain will als US-Präsident den Terroristenführer Osama bin Laden "bis zu den Toren der Hölle jagen" lassen und ihn seiner Strafe zuführen. McCain nannte den extremistischen Islam als "Herausforderung des 21. Jahrhundert". Er versprach die Terrororganisation El Kaida zu bekämpfen, bis sie völlig besiegt sei. Die USA müssten überall in der Welt dafür einstehen, dass Freiheit und Menschenrechte verteidigt werden.

DPA

 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
endbenutzer (18.08.2008, 09:57 Uhr)
Was soll man eigentlich...
...von einem Land anderes erwarten, dessen Präsident seine "Eingaben" von Gott höchstpersönlich erhält..
endbenutzer (18.08.2008, 09:46 Uhr)
Eine seltsame Doppelmoral
Einerseits den Christen mimen, andererseits Todesurteile vollstrecken. Einerseits 18jährige in den Krieg schicken, andererseits genau diese jungen Männdern daheim den Genuss eines Bieres verweigern. Einderseits Gewaltszenen in Filmen, Videos und Videospielen erlauben, andererseits eine Staatskrise ausrufen, wenn Janet Jackson einen Nippel im Fernsehen zeigt und daraufhin Liveübertragungen nur noch zeitversetzt senden. Wie krank ist dieses Volk eigentlich?
Preussin (18.08.2008, 06:48 Uhr)
Religion
Ach ? und dann unter dem Motto :
GOTT MIT UNS ?
Vincent_Vega (17.08.2008, 21:11 Uhr)
Gewalt in Religionen...
kam immer wieder vor. Die Christen praktizierten eine Schwert-Missionierung im frühen Europa und später in Amerika. Die Moslems praktizierten dagegen lediglich die politische Unterwerfung wegen der Exctra-Steuer für Ungläubige und liessen sonst nur die drei Buchreligionen - Ausnahme: Indien mit dem Hinduismus und Budhismus; wäre aber sonst auch unregierbar gewesen. Dageen wurden Abweichler und Abpspaltungen innerhalb des Islams ebenso blutig bekämpft.
Insofern hat jede Relegion, die einen Alleinvertretungfsanspruch stellt, Dreck am Stecken.
Kommunismus und Nationalsozialismus sind da nicht besser, die beanspruchten ebenfalls Allein-Glückseligmachend zu sein.
Reality (17.08.2008, 19:54 Uhr)
An @onceKnown & @EricC
Scheinen wohl beide eine gewisse Seelenverwandschaft zu haben.
Sie beide sollten das Zeug das sie einnehmen wirklich weg lassen.
Ihre Äußerungen werden langsam wirklich zu Lachnummern.
Es tut mir in der Seele weh mich euch gegenüber so äußern zu müssen aber wenn jemand so einen Sch...verzapft sollte er sich doch besser gar nicht äußern.
Also das Zeug wieder absetzen ! Gelle !
Kann euch leider nicht für voll nehmen.
Johann58 (17.08.2008, 17:49 Uhr)
@EricC
Was soll denn das schwachsinnige Geschreibsel. das marschierten die Kreuzritter um das Heilige Land zu befreien und das ist dann nicht religioes bedingt. Der Islam verbreitet seine Religion mit Feuer und Schwert und das ist nicht religionsbedingt. Denken Sie mal nach bevor Sie Behauptungen aufstellen die nicht zu halten sind. Den Film no end in sight haben sie sicher gesehen! Ich kann auch auf diverse Autritte von george W. Bush in US Nachrichtensendungen verweisen, die Sie sicher auch jeden Tag sehen. Die Christen besonders hier im Sueden der USA bestehen auf einem Alleinvertretungsanspruch des Christengottes und erkennen keine andere Religion an. Dass Sie darueberhinaus in der Mehrzahl auch noch besonders intollerant gegenueber Andersdenkenden sind ist Tatsache. Aber da kennen Sie sich sicher auch besser aus.
Es waere meiner Meinung nach wuenschenswert, dass Religion ueberhaupt keine Rolle bei Wahlen und politischen Entscheidungen jeder Art spielt denn das sollte man voellig voneinader getrennt betrachten. George W. Bush hat diese Trennung in besonderem Masse versucht aufzuheben.
EricC. (17.08.2008, 16:26 Uhr)
@Johann58
"War unter anderem in dem Film 'No end in Sight' zu sehen und hoeren."..aha.. also nur dummes geschwätz
"Ausbreitung des Christentums durch den Krieg im Irak".. wie lächerlioch ist das denn ?? gleuben sie das ? wenn doch dann hats eh keinen sinn mit ihnen
"man sollte sich davor hueten zu behaupten dass nur der Christliche Gott der Einzige und Wahre ist"..
mien jung.. sie haben von religion anscheinen nicht den blassesten schimmer.. aber nur mal so am rande zur erklärung.. wie lächerlich wprde sich denn bitte eine religion machen die nenebher einräumen würdem dass es sein könnte, dass es gott garnicht gibt ??? .. ihre argumentationsweise wiederspricht sich selbst...
ferner sind solche thesen einen beleidigug für den menschlichen verstand..
p.s. in den usa gibt es nur seeeeeehhr wenige christen.. auch in dschalnd gibt es fast keine..
die die sich z.b. hierzulande christen nennen SIND leider keine!!
ergo sollten sie sich am wenigsten ein urteil über diese erlauben..
und noch was.. klein einziger krieg der welt ist relifiös bedingt gewesen.. es waren ALLES politisch-witrschaftlich motivierte konflikte
Johann58 (17.08.2008, 15:40 Uhr)
@OnceKnown
War unter anderem in dem Film 'No end in Sight' zu sehen und hoeren.
OnceKnown (17.08.2008, 15:25 Uhr)
@Johann58
"Zum anderen hat George W. Bush oeffentlich ueber die Ausbreitung des Christentums durch den Krieg im Irak gesprochen."
.
Ich muss zugeben, dass war mir bisher nicht bekannt. Können Sie eine verlässliche(!) Quelle dazu angeben?
Johann58 (17.08.2008, 15:22 Uhr)
@OnceKnown
Zunaechst halten sich viele Lehrer genau daran nicht und ignorieren die Evolution vollstaendig. Zum anderen hat George W. Bush oeffentlich ueber die Ausbreitung des Christentums durch den Krieg im Irak gesprochen. Meiner Meinung nach hat Religion egal welche nicht in der Politik zu suchen. Alleine die Tatsache, dass man auf die Bibel schwoert ist unsinnig, denn wer weiss denn welche Religion die Richtige ist und man sollte sich davor hueten zu behaupten dass nur der Christliche Gott der Einzige und Wahre ist. Schliesslich heisst das ja Glaube und glauben sollte doch jeder koennen was er fuer sich selbst richtig haelt. Es gibt in den USA insbesondere bei Baptisten den Begriff der Missionary Church. Jeder sollte die Freiheit haben zu glauben was er will und missioniert werden muss im 21. Jahrhundert niemand mehr.
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