3. Februar 2010, 17:47 Uhr

Weg mit dem Schweizer Bankgeheimnis!

Die Schweiz ist ein Beutestaat, sie verdient an der Steuerhinterziehung. Also brauchen wir nicht einen, sondern viele Datenknacker. Wenn nicht endlich das Schweizer Bankgeheimnis fällt. Von Hans-Ulrich Jörges

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Von Hans-Ulrich Jörges
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KOMMENTARE (10 von 51)
 
Hamskibamski (06.02.2010, 09:20 Uhr)
Die Banken in der Schweiz sollten sich zusammentun und alle Daten von allen Politikern weltweit auf eine CD pressen.
Diese CD sollte Sie den Völkern der Welt anbieten.
Wetten dieser illegale Datenhandel hört schneller auf als begonnen hat.
Und der Datenhandel würde härter bestraft wie Mord !
juergenkalaehne (05.02.2010, 22:06 Uhr)
Hehler in der Schweiz !
Ich stimme Herrn Jörges zu, in den Banken der Schweiz sitzen Hehler !

Die Schweiz als Staat und damit auch die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz profitieren davon , daß Geld aus verschiedensten ausländischen Quellen auf ihren Banken angelegt wird . Mit Bereicherungsabsicht der Banken wie auch der Anleger , versteht sich. Das ist nicht zu kritisieren.

Allerdings : Nicht alle Gelder sind sauber : Gelder aus Korruption / Bestechung, Gelder von Diktatoren, Drogengelder , unversteuerte Gelder ..sind in der Schweiz gefunden worden.

In allen derartigen Fällen waren / sind Schweizer Banken als Hehler tätig , wenn man den Ausführungen des Herrn Fulvio Pelli, Chef der Schweizer Liberalen folgt. Weshalb aber wird diese Form Hehlerei in der Schweiz nicht verfolgt ? Das haben mir Herr Pelli und auch der Wortführer der Schweizer " Weltwoche " , Herr Köppel aus Zürich , der jüngst gern und oft viele deutsche Politiker als Hehler sieht und sie für kriminell erklärt hat , das haben die Verfechter des Schweizer Systems mir bislang nicht deutlich machen können ! ... Juergen Kalaehne
adiee (05.02.2010, 14:43 Uhr)
Rechtsstaat
Nun ist es ja nach wie vor, das diese Regierung nicht machen kann was sie will. Im Hintergrund stehen immer die Amerikaner und amerikanische Interessen. Deswegen muss man einheimische Politiker etwas in Schutz nehmen.

Aber wenn auch nur einer dieser Steuersünder vors Gericht geht, dürften wegen illegaler Beschaffung von Daten alle Verfahren eingestellt werden.
Normalerweise.
Normalerweise dürfen Staatsvertreter nichts unrechtes tun oder zumindest unterstützen.

Das Problem liegt ja an anderer Stelle. Zum Beispiel bei den Finanzämtern:
Wie kann es sein, das manche Menschen über außergewöhnlich hohe Schwarzgelder verfügen? Es sind sicher keine handwerklichen Schwarzarbeiter.

Und warum deckt ein Staat Schurken eines anderen Landes?

Das Moralempfinden aller Bürger unseres Landes wird nicht besser. Es wird einem bewusst das es eine Klassengesellschaft ist.
nds-universal1909 (05.02.2010, 13:00 Uhr)
Die Schweiz, das Geld und die Moral...
Wussten Sie darüber Bescheid? Nachhilfe im Geschichtsuntericht:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/ vom 4. Februar...
thortimoe (05.02.2010, 12:06 Uhr)
Guter Beitrag!
Der Schweiz geht es so gut, weil sie die Milliarden von Steuerflüchtlingen, Diktatoren, Waffenhändlern und Drogenbaronen verwaltet. Seit Jahrzehnten ein Skandal sondergleichen!! Das dieses Land nun Deutschland illegale Geschäfte mit Kriminellen vorwirft, ist nicht mehr zu toppen!!

Würden die deutschen Reichen ihre Steuern bezahlen, wie es jeder Handwerker tut, hätten wir weniger Probleme mit maroden Schulen und Straßen, schlechter Bildung, leeren Kassen im Gesundheitssystem usw...
swizz (05.02.2010, 09:58 Uhr)
lächerlich
Ich musste schmunzeln als ich den Beitrag gesehen habe: Der Journalist (ob der Begriff zutrifft???) wirkt wie ein kleiner übereifriger stammtisch-politiker. also wer das ernst nimmt tut mir einfach leid....

Ach ja und der Aufruf zu kriminellen Handlungen ist genauso kriminell, wie der Kauf von Waren aus solchen Handlungen. Aber das ist dann wohl egal, nicht wahr? Hauptsache, wir müssen in Deutschland nichts ändern.Kein Wunder, dass viele hochqualifizierte Deutsche gerade in die "böse, böse" Schweiz auswandern. Bei einem solchen Klima in der Heimat bleibt einem nicht viel übrig.

Steuerhinterziehung gehört bestraft, aber dafür nutzt man legale Mittel und Wege.
Nobody76 (05.02.2010, 08:15 Uhr)
Bitte die Angelegenheit doch sachlicher betrachten !
Wer in der Schweiz wohnt und dort seinen Steuersatz verhandeln kann (wie bspw. Hr. Schumacher) soll dies gerne tun. Genauso wie dieses Vorgehen Schweizer Recht entspricht, muß auch akzeptiert werden, dass für in Deutschland lebende Menschen der Steuersatz eben NICHT verhandelbar ist. Und ohne 2 Weltkriege, 12 Mio Flüchtlinge und die Wiedervereinigung würden die Steuersätze auch in D wahrscheinlich anders aussehen. Aber aufgrund der Historie gibt es nun einmal Unterschiede. Fakt ist doch: Wer in D wohnt bei dem kommt die DEUTSCHE Feuerwehr wenn es brennt und man nutzt die DEUTSCHE Infrastruktur und man profitiert(e) als jetziger Großverdiener vom größtenteils kostenlosen DEUTSCHEM Bildungs- und Gesundheitssystem. Also muß man auch logischerweise in DEUTSCHLAND Steuern zahlen. Wer damit nicht einverstanden ist kann doch gerne in die Schweiz auswandern und dort völlig legal Steuern bezahlen. Warum haben dies die aktuellen Steuersünder nicht getan, wenn sie doch so unzufrieden mit D sind? Man kann sich halt nicht nur die angenehme Seite eines Landes aussuchen. Wer als in D lebende Person Steuern hinterzieht betrügt alle ehrlichen Steuerzahler, die natürlich früher oder später für den Ausfall aufkommen müssen bzw. gibt es dann für die nachfolgende Generation eben kein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem mehr (von der Rente ganz zu schweigen). So gesehen ist Steuerhinterziehung ein Angriff auf den deutschen Staat, auf die Wertevorstellungen und die Gemeinschaftssolidarität. Wer mit den geltenden (Steuer)Bedingungen nicht einverstanden ist kann gerne dementprechend bei der nächsten Wahl demokratisch seinen Wahlzettel ausfüllen. Wenn es übrigens kein Schwarzgeld in der Schweiz geben würde könnte niemand etwas klauen. Aber in der aktuellen Diskussion wird mir persönlich viel zu oft Ursache und Wirkung verdreht. Also bitte mehr Sachlichkeit......
brigitteramsau (05.02.2010, 04:30 Uhr)
Schweizer sein bedeutet frei zu sein!
Weg mit der anglo-amerikanischen Besatzungsmachts Regierung in Berlin.

Wir wollen Demokratie und Freiheit und keinen Polizeistaat.

Was passiert uebrigens wenn wir mal eine Kopie der Kundendaten aus dem Clearing-System das die Deutsche Bank in Bangalore betreibt ins Internet stellen?
Wir tun das frei und ohne Erpressung? Kann ja nicht mehr strafbar sein - oder doch?

Die Briten bei der HSBC lachen sich ueber Merkel & Co halbtot, die fuer ungepruefte Daten 2.5 Millionen blechen wollen. Tolles Geschaeft - vielleicht gibt es ja bald viele Nachahmer.

Uebrigens die Schweiz, China, Russland und viele asiatische Laender betreiben mittlerweile Swift II, da kann der FBI/CIA wie beim Swift System in Bruessel nicht mehr einsehen.
Pecorin (04.02.2010, 23:31 Uhr)
Jörges Kolumne
So sehr ich auch die Zwischenrufe aus Berlin von Herrn Jörges schätze, bei seinem Aufruf zum Datendiebstahl hat er sich massiv daneben benommen. Es ist nicht die Schweiz, die Steuersünder anlockt, sondern es ist das deutsche Steuersystem, das weder fair noch gerecht ist. Für die Schweiz, in der ich als Deutscher seit Jahren lebe, kann ich nur hoffen, dass sie an ihrem Bankgeheimnis festhält, unabhängig davon, was deutsche Steuerbehörden davon halten. Die Strafanzeige, die der Dresdner Anwalt gegen Frau Merkel eingereicht hat, sollte alle diejenigen betreffen, die in gleicher Weise zum Denunziantentum aufrufen,. Man fühlt sich an die späten 30er Jahre in Deutschland erinner, wenn man solche Aufrufe, wie den von Jörges hört.
madame (04.02.2010, 22:44 Uhr)
Rechtsstaat?
Schon im Forum des Artikels habe ich meine Meinung formuliert. Nur etwas: Die Schweiz gehört nicht zur EU, sie ist nicht verpflichtet ihr REchtssystem, was bei Stuern ein grundlegend anderes ist, zu ändern. Hier gibt es eine klare Grenze zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung. Es wäre nett, wenn auch Deutschland anerkennen würde, dass dies so ist und die Souveränität des Staates so anerkenne würde und nicht versuchen würde, gegen anderer Staaten Recht vorzugehen.
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