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Julian Assange droht nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs in London die Auslieferung an Schweden.
Die Bundesregierung will ein schärferes Sexualstrafrecht für Jugendliche. Die Opposition läuft Sturm gegen den "Petting-Paragrafen". Doch die geplanten Änderungen sind notwendig, sagt der Stuttgarter Jugendrichter Wolfgang Vögele im stern.de-Interview. Denn: "Jugendliche werde heutzutage häufig zu sexuellen Kontakten gedrängt."
Julian Assanges monatelanger Kampf gegen die britische Justiz ist noch nicht zu Ende.
Das Medieninteresse am Prozess gegen Josef Fritzl ist groß, schließlich ist es die juristische Aufarbeitung des österreichischen Inzest-Dramas. Doch dass tatsächlich Journalisten das Gerichtsverfahren in ganzer Länge verfolgen können, ist sehr unwahrscheinlich.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will die Situation von Zwangsprostituierten verbessern. Deren Freier sollen zukünftig bestraft werden, wenn sie die Zwangslage der Prostituierten ausnutzen. Kritiker des Vorschlags stellen dessen Praxistauglichkeit infrage.
Josef Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, fühlt sich ungerecht behandelt. Seinem Anwalt gegenüber beklagte er sich angeblich, er sei "kein Monster". Er hätte schließlich seine eingesperrten Opfer auch "alle töten können". Bei seiner ersten Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft zeigte Fritzl sich "kooperationsbereit".
Die Kritik am "Petting-Paragrafen" hat dazu geführt, dass die Verschärfung des Sexualstrafrechts vorerst von der Tagesordnung des Bundestags verschwunden ist. Eine junge Grünen-Politikerin warf Justizministerin Brigitte Zypries Doppelmoral in Sachen Sexualität vor - und bezichtigte die Regierung der Prüderie.
Bourgeoisie, Kommunismus, Orgasmustheorien: 1968 öffneten sich beinahe täglich neue Welten. stern-Auslandschef Peter Meroth war damals 17 Jahre alt und zieht zum Auftakt der neuen stern-Serie eine persönliche Bilanz. Teil II
Im Fall Jackson sind Details bekannt geworden, die die Glaubwürdigkeit der Zeugen erschüttern könnten. Jacksons Anwalt drohte unverhohlen, er werde jeden "platt machen", der das Ansehen seines Mandanten besudele.
Zuerst sollte Gerhard Schröder schuld am Aufstieg der NPD sein. Jetzt hat CSU-Generalsekretär Markus Söder den Kanzler auch für Sexualverbrechen von Wiederholungstätern mitverantwortlich gemacht. Die Koalition reagierte empört.
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