28. September 2009, 11:49 Uhr

Räikkönen vor Rückkehr zu Mercedes

Spektakuläre Cockpit-Wechsel in der Formel 1: Nach Informationen der Fachzeischrift "auto, motor und sport" soll die Rückkehr von Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen zu McLaren-Mercedes fest stehen. Wer den Platz des "Icemans" im Ferrari dafür einnimmt, steht wohl auch schon fest.

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Kimi Räikkönen wird bald wohl wieder in einem Silberpfeil Platz nehmen©

Die Rückkehr des früheren Formel-1-Weltmeisters Kimi Räikkönen zu McLaren-Mercedes ist offenbar perfekt. Das berichtet das Fachmagazin auto motor und sport. "Wir halten Kimi immer noch für eines der größten Talente in diesem Sport", sagte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Der Finne fuhr bereits von 2002 bis 2006 für die Silberpfeile, ehe er als Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher zu Ferrari wechselte und dort 2007 sofort den WM-Titel gewann.

Räikkönens Cockpit bei Ferrari wird wohl der Spanier Fernando Alonso übernehmen. Der spektakuläre Wechsel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando von Renault zu den Roten wird wohl in den kommenden Tagen beim Grand Prix in Suzuka verkündet. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali deutete an, dass die Scuderia in Japan die Fahrerkombination für die Saison 2010 veröffentlichen könnte.

Renault-Interimsteamchef Jean-Fran‡ois Caubet bestätigte derweil den sicheren Abgang des Spaniers. Nach Angaben des Fachmagazins auto, motor und sport werden Ferrari und Alonso am Donnerstag vor die Presse treten. Als Aushilfsfahrer soll sich Ferrari die Dienste des Italieners Giancarlo Fisichella gesichert haben, der derzeit als Ersatz für den verletzten Brasilianer Felipe Massa für Ferrari fährt. Massas Verbleib war schon zuvor von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bestätigt worden. "Sobald wir bereit sind, werden wir es euch wissen lassen. Wir wollen nicht allzu lange warten", sagte Domenicali. Die Verkündung in Suzuka sei "eine Möglichkeit, aber nicht garantiert".

Di Montezemolo hatte verlauten lassen, man fahre 2010 "mit Massa und einem Finnen oder einem Spanier". Nachdem Alonso nach seinem dritten Platz von Singapur erklärt hatte, die Entscheidung über seine Zukunft sei gefallen, bestätigte Caubet nun den Abgang: "Ich glaube, Fernando wird Renault vermissen, und Renault wird Fernando vermissen", sagte der Franzose.

Dass Rekordweltmeister Michael Schumacher nach seinem geplatzten Comeback jemals wieder für Ferrari fahren wird, ist nach den Personalentscheidungen unwahrscheinlich. Nach Meinung von McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh werde der siebenmalige Weltmeister niemals gegen Alonso antreten. "Michael weiß, dass Alonso ganz schwer zu knacken ist, und er weiß auch, dass Fernando 13 Jahre jünger ist. Das wird er sich nicht antun", sagte Whitmarsh auto, motor und sport.

DPA/sid/kbe

 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
waldi22 (30.09.2009, 14:21 Uhr)
Alonso? - Geschmäckle!
Womit Ferrari den Antipathie-Titel-2010 schon gewonnen haben dürfte.

Alonso war in fast alle Skandale der letzten beiden Jahre involviert und trägt nicht dazu bei, wieder ernsthaftes sportliches Interesse an der Formel 1 zu bekommen. Wenn Ferrari Trickser zum Siegen braucht, ok, dann habt Ihr wieder einen.

Für mich der letzte Kommentar zu einer nicht mehr interessanten "Sportart", der ich seit über 40 Jahren eng verbunden war.
butcher99 (28.09.2009, 13:35 Uhr)
uns bleibt auch nichts erspart
warum nicht mal Nachwuchskräfte aufbauen ? Ach nee dauert zu lange? Wirft keinen schnellen Profit ab? Ach neee .....
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