Frankfurt knackt die 40-Punkte-Grenze

31. März 2013, 19:25 Uhr

Erfolg für Eintracht Frankfurt: Der Aufsteiger hat durch einen Sieg in Fürth 42 Punkte erreicht, rutschte aber auf den fünften Tabellenplatz ab. Wolfsburg verspielte gegen Nürnberg eine 2:0-Führung. Von Tim Schulze

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Frankfurt, Veh, Wolfsburg, Hecking, Nürnberg

Mit ihm kommt Frankfurt zurück ins Spiel: Takashi Inui erzielt schnell den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Fürth.©

Eintracht Frankfurt hat nach einer langen Durststrecke doch noch die "magische"-40-Punkte-Grenze geknackt. Durch einen knappen, aber verdienten 3:2-Sieg gegen den Tabellenletzten Greuther Fürth kommt der Aufsteiger jetzt auf 42 Punkte, rutschte aber durch die schlechtere Tordifferenz hinter die punkgleichen Schalker auf den fünften Tabellenplatz. Im Spiel am Nachmittag verspielte der VfL Wolfsburg eine 2:0-Führung gegen Nürnberg. Das Endergebnis lautete 2:2 – ein verdienter Punktgewinn für die Franken.

Vielleicht lag es an der Vertragsverlängerung von Trainer Armin Veh, die der Mannschaft den Schub verpasste. Eintracht Frankfurt hat mit dem ersten Sieg seit zwei Monaten Kurs auf den Europapokal gehalten. Die Fürther verpassten auch im 14. Anlauf ihren ersten Heimsieg der Saison und können nun endgültig mit den Planungen für die zweite Liga beginnen.

Frankfurt gerät früh in Rückstand

Takashi Inui (12. Minute), Stefan Aigner (58.) und Alex Meier (68.) mit seinem 13. Saisontor schossen den verdienten, aber hart erkämpften Sieg der Eintracht heraus. Im Duell der ungleichen Aufsteiger hatte Nikola Djurdjic (2.) die Gastgeber früh in Führung gebracht. Mit seinem Treffer zum 2:3 ließ Sercan Sararer (72.) beim Heimdebüt des neuen Trainers Frank Kramer den Tabellenletzten noch einmal hoffen, doch die Hessen retteten den Dreier über die Zeit.

Bei leichtem Schneefall begannen die Gastgeber mit viel Einsatz. 90 Sekunden waren gespielt, als Ersatzkeeper Oka Nikolov im Eintracht-Tor erstmals den Ball aus dem Netz holen musste. Nach einer Ecke von Bernd Nehrig verlängerte Frankfurts Alex Meier unabsichtlich per Kopf. Djurdjic hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuköpfen. Ein denkbar undankbarer Start für den 38 Jahre alten Nikolov, der für den verletzten Kevin Trapp (Mittelhandbruch) im Tor stand. Am Spieltag der frühen Tore folgte die Frankfurter Antwort aber prompt. Mit einem platzierten 18-Meter-Flachschuss erzielte Inui seinen sechsten Saisontreffer.

Doch die Partie fiel schnell vom Niveau der ersten Minuten ab. Beide Teams leisteten sich zahlreiche Fehlpässe. Die größte Chance zur Führung hatten die Hessen sechs Minuten vor dem Wechsel. Nach einer Hereingabe von Pirmin Schwegler kam Srdjan Lakic frei zum Kopfball, verfehlte aber aus sechs Metern das Ziel.

Meier beendet seine Torflaute

Nach Wiederanpfiff behielten die Frankfurter zunächst die Kontrolle und die bessere Spielanlage. Ein Schuss von Sebastian Rhode strich aber noch über das Tor. Fürth hielt dagegen, allerdings ohne sich klare Torchancen herausspielen. Durch die Offensivaktionen öffnete Fürth den Gästen immer wieder Möglichkeiten, durch schnelles Umschalten selbst Angriffe zu starten. Einer davon führte zum verdienten Führungstreffer von Christian Aigner (58.) nach einer Flanke durch Bastian Oczipka. Doch Fürth steckte nicht auf. Der eingewechselte Heinrich Schmidtgal belebte die Angriffe des Tabellenletzten spürbar, die Eintracht blieb in der Abwehr anfällig

Die Vorentscheidung fiel, als Alexander Meier mit einem Distanzschuss auf 3:1 erhöhte (68.). Allerdings gaben die Fürther nicht auf, sondern verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Beide Teams lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch. Frankfurt blieb in der Defensive anfällig. In der 72. Minute gelang Sercan Sararer der Anschlusstreffer. Dadurch wurde es noch einmal spannend. Aber Veh brachte zur Stärkung der Defensive Stefano Celozzi, Martin Lanig und Marco Russ. Das half und Frankfurt brachte das 3:2 über die Zeit.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Wolfsburg einen 2:0-Vorsprung verspielte.

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