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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die spanischen Reformen im Bankensektor gelobt.
Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die dem Bankensektor im Zuge der Finanzkrise gewährten Milliardenkredite verteidigt.
Nach Großbritannien hat am Montag auch Kanada umfassende Sanktionen gegen den iranischen Bankensektor verhängt.
Gerade war die Wut gegen die Banker in der Londoner City etwas abgeklungen. Jetzt schürt der Skandal um manipulierte Zinssätze wieder das Feuer. Die Briten suchen erneut nach einer Lösung, wie die Branche gesäubert werden kann - bislang zeigt sich einfach keine.
Was lange erwartet wurde, ist nun offiziell: Spaniens Antrag auf Finanzhilfe für seine taumelnden Banken ist bei Eurogruppenchef Juncker eingetroffen. Wie viel Geld Madrid haben will, ist noch unklar.
Die Eurogruppe stellt Zypern Notkredite in Milliardenhöhe in Aussicht. Ebenso wie Spanien soll Nikosia Gelder aus dem Rettungsfonds erhalten. Profitieren sollen davon nicht nur die maroden Banken.
Viele Länder betrachten gemeinsame Anleihen der Eurostaaten als Allheilmittel gegen die Krise. Nicht so die Kanzlerin - die die FDP mit ihrem Nein in Verzückung bringt.
Führende europäische Köpfe schlagen einen kompletten Umbau der Währungsunion vor. Schuldenmachen soll erschwert werden, die Bankenkontrolle verschärft.
Europa steht vor wichtigen Weichenstellungen. Beim EU-Gipfel in Brüssel soll die Währungsunion deutlich reformiert werden. Die wichtigsten Finanzminister streiten zuvor auch über gemeinsame Schulden.
Die Abwärtsspirale für Spanien dreht sich weiter. Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit von mehr als zwei Dutzend Geldhäusern herabgesenkt - kurz nachdem Madrid um Hilfe gebeten hatte.
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