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"Goldener Vogel": Die Rückkehr des Flügel-Fiesta

Der "Goldene Vogel" des Aktionskünstlers HA Schult ist nach rund einmonatigen Restaurierungsarbeiten wieder auf dem Kölner Stadtmuseum gelandet.

Nach 14 Jahren auf dem Museumsturm war der zum Kunstwerk verfremdete Fiesta wegen Rissen und Rost vorübergehend in die Werkstatt gebracht worden. Auf dem Turm soll das Kunstwerk zunächst bis zum Jahr 2010 bleiben. Das Flügelauto hatte Schult im April 1989 für die Kunstaktion "Fetisch Auto" geschaffen, die damals mehr als 500 000 Besucher nach Köln zog. Auf dem Museumsturm stand das Auto seit 1991.

"Fetisch Auto"

Der "Goldene Vogel", ein zum Kunstwerk verfremdeter Ford Fiesta, war im April 1989 im Rahmen der zweiwöchigen spektakulären Kunstaktion „Fetisch Auto“ von dem Künstler HA Schult geschaffen worden, die damals in Köln weit mehr als 500.000 Besucher anzog. HA Schult ließ einen Ford Fiesta in einem riesigen Eisblock auf der Domplatte einfrieren, einer der Ford Fiesta schwamm auf den Wogen des Rheins und eine weitere Karosse schwebte per Hubschrauber rund um den Kölner Dom.

Liebling der Kölner

Der „Goldene Vogel“ landete schließlich am 25. April 1991 auf dem Turm des Kölnischen Stadtmuseums. Anfangs noch als Kunstwerk umstritten und von dem ehemaligen Kölner Regierungspräsidenten Franz Josef Antwerpes mehrere Jahre lang kritisiert, ist der "Goldene Vogel" inzwischen zum Liebling vieler Kölner und darüber hinaus zum Publikumsmagneten des Kölnischen Stadtmuseums sowie zum Fotomotiv für Touristen in Köln geworden. Wenngleich bei einer Internet-Umfrage des "Kölner Stadt-Anzeiger" die Mehrheit für die Rückkehr des "Goldenen Vogels" zum Stadtmuseum gestimmt hatte, war in den vergangenen Wochen die Diskussion um den "Goldenen Vogel" unter Denkmalschutz-Experten erneut entbrannt.

Rost am Gold-Fiesta

Der "Fügel-Fiesta" hatte sein Nest vorübergehend verlassen müssen, da Fachleute bei einer Routineuntersuchung Risse in der Kunststoffschale, Rostbefall und Schäden an der Befestigung entdeckt hatten. Diese Schäden wurden durch zwölf Auszubildende im Beruf Teilezurichter in der Lehrwerkstatt der Ford-Werke GmbH in Köln-Niehl beseitigt.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.