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27. Rallye Dakar: Jutta Kleinschmidt fährt hinterher

Die Dakar-Siegerin von 2001 fiel auf den neunten Rang zurück. Spitzenreiter ist Colin McRae auf einem Nissan Pick-Up. Kleinschmidt hofft nun auf die "echten" Dakar-Strecken in Afrika.

Auf der nur 10 km langen Prüfung auf einem Militärgelände bei Granada verlor die gebürtige Kölnerin am Sonntag 27 Sekunden auf den schottischen Tagessieger und neuen Spitzenreiter Colin McRae (Nissan Pick-Up). Die Dakar-Siegerin von 2001 fiel mit einem Rückstand von 23 Sekunden vom sechsten auf den neunten Rang zurück. Nach dem Übersetzen nach Nordafrika am Sonntagabend beginnt die «echte» Dakar erst an diesem Montag mit der 4. Etappe von Rabat nach Agadir über 123 km.

Ihr neuer amerikanischer Teamkollege und Auftaktsieger Robby Gordon war auch am dritten Tag seiner ersten Dakar gut in Fahrt. Zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) verließ er an seinem 36. Geburtstag als Gesamtzweiter mit nur einer Sekunde Rückstand Europa. «Alles lief heute perfekt. Die vielen Sprungkuppen haben riesigen Spaß gemacht. Als erstes Auto hatte ich freie Sicht», meinte Gordon. «Das war eine tolle Prüfung. Leider machte ich einen kleinen Fehler und habe mich halb gedreht und dabei etwas Zeit verloren», erklärte die 42-jährige Wahlmonegassin Kleinschmidt.

Einen leichten Rückschlag musste auch die letztjährige Dakar- Fünfte Andrea Mayer (Hiemenhofen) an ihrem 37. Geburtstag hinnehmen. Die Allgäuerin fiel im Mitsubishi L200 um zwei Plätze auf den 17. Rang (Rückstand: 1:07 Minuten) ab. Mit einem Achtungsergebnis startet die deutsche Dakar-Debütantin Ellen Lohr nach Afrika. Im privaten Buggy mit Heckantrieb beendete die ehemalige DTM-Siegerin aus Mönchengladbach mit dem 30. Platz (Rückstand: 2:03 Minuten) die Europa-Etappe.

Bei den Motorrädern liegt der französische Yamaha-Pilot David Fretigne nach dem Auftakt in Spanien vorn. Der letztjährige Dakar- Siebte baute seinen Vorsprung auf elf Sekunden zu seinem Landsmann und Vorjahreszweiten Cyril Despres (KTM) aus. Rang drei mit einem Rückstand von bereits 47 Sekunden erreichte der US-Amerikaner Kellon Walch auf der zweitbesten KTM.

von Toni Hoffmann/DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.