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Daily Bread: Fastfood und Hausgemachtes: Was Kinder auf der ganzen Welt täglich essen

Was steht bei Ihren Kindern auf dem Speiseplan? Der Fotograf Gregg Segal hat sich dem Projekt verschrieben, diese Frage global abzubilden. Von Malaysia über die USA, vom Senegal bis Hamburg: Was Kinder täglich essen, erfahren Sie im Bildband "Daily Bread". 

Greta Möller, Hamburg, Deutschland, 7 Jahre alt  Greta lebt mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester in Hamburg und verbringt auch ziemlich viel Zeit mit ihren Großeltern. Ihr Lieblingsessen sind Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Apfelmus. Sie mag keinen Milchreis. 

Greta Möller, Hamburg, Deutschland, 7 Jahre alt

Greta lebt mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester in Hamburg und verbringt auch ziemlich viel Zeit mit ihren Großeltern. Ihr Lieblingsessen sind Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Apfelmus. Sie mag keinen Milchreis. 

Wie unterschiedlich Kinder aus aller Welt essen, zeigt der Bildband "Daily Bread". Der Fotograf Gregg Segal hat ein globales Projekt gestartet, in dem Kinder aus der ganzen Welt gebeten wurden, sich der Herausforderung "Daily Bread" zu stellen. Jedes Kind im Buch führte ein detailliertes Tagebuch darüber, was es in einer Woche isst. Segal inszenierte danach ein ausführliches Porträt von ihnen, umgeben mit den Lebensmitteln, die das Kind konsumiert.  

Von Los Angeles über Sao Paulo, von Dakar bis Hamburg, von Dubai bis Mumbai: In jedem Land wird anders gegessen und doch auch gleich. In industrialisierten Ländern beispielsweise kommen sehr viele verarbeitete Lebensmittel auf den Tisch, Fertigprodukte, sowie Fast-Food aus Schnellrestaurants. Aber es gibt auch Regionen, in denen Slow Food niemals durch Junk Food ersetzt werden wird, weil die hausgemachten Mahlzeiten Grundlage für Familie und Kultur ist. Und das Essen die Menschen mit Stolz und Liebe erfüllt.

So unterschiedlich essen Kinder auf der Welt

In vielen Ländern wird das Essen gemeinsam mit der Familie Zuhause eingenommen. In westlich-entwickelten Ländern ist das eher die Seltenheit. Dort sind Schulkantinen dafür verantwortlich, die Schüler angemessen zu ernähren. Ausgewogen und gesund. Natürlich darf auch etwas Süßes nie fehlen.

Mehr Bilder von Kinder-Essen aus aller Welt in: "Daily Bread. What Kids Eat Around The World", Erschienen bei powerHouse Books auf Englisch. 120 Seiten. Etwa 34 Euro.

Mehr Bilder von Kinder-Essen aus aller Welt in: "Daily Bread. What Kids Eat Around The World", Erschienen bei powerHouse Books auf Englisch. 120 Seiten. Etwa 34 Euro.

Krasse Unterschiede gibt es zwischen asiatischen und europäischen Ländern. Die Auswahl und auch das Angebot ist in Europa einfach größer. Zum Vergleich: In Indien wird den Schülern eine freie Mahlzeit am Tag serviert. Meist Reis, der höchstens mal gesüßt ist. Auch Kinder mit Übergewicht sieht man eher in den westlichen als in den östlichen Ländern dieser Welt.

"Daily Bread" zeigt mit Fotos und Texten, wie unterschiedlich die Essgewohnheiten der Kinder weltweit sind. Interessant ist, dass Kinder aus ärmeren Ländern sich nicht schlechter ernähren. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall.