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Bugatti 57S Atalante: Erbe findet Oldtimer im Millionenwert

Die Überraschung im Millionenwert stand fast 50 Jahre lang unbeachtet in einer Garage: Ein Erbe eines verstorbenen Briten hat beim Aufräumen des Nachlasses einen Oldtimer aus dem Jahr 1937 entdeckt. Der Bugatti Modell 57S Atalante soll im kommenden Monat in Paris versteigert werden - und mehrere Millionen Euro erzielen.

Einen wahren Schatz haben Angehörige nach dem Tod eines englischen Arztes in dessen Garage entdeckt: einen äußerst seltenen Oldtimer aus dem Jahre 1937. Von dem Bugatti Type 57S Atalante wurden damals nur 17 Stück produziert. Der Zweisitzer erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Kilometern pro Stunde - und das in einer Zeit, in der die meisten Autos nur halb so schnell waren.

Der Wagen soll am 7. Februar in Paris versteigert werden und dabei einen Preis von mehr als drei Millionen Pfund (3,2 Millionen Euro) erzielen. In anderen Meldungen ist sogar von einem Erlös in Höhe von 6 Millionen Pfund (6,25 Millionen Euro) die Rede. Zuvor muss das Schmuckstück allerdings erst gründlich entstaubt werden.

Besonders wertvoll für Liebhaber von Oldtimern ist das Fahrzeug auch deshalb, weil noch alle Originalteile intakt sind. Der Bugatti stand fast ein halbes Jahrhundert in der Garage des Arztes Harold Carr in Gosforth bei Newcastle. Er war zuletzt 1960 damit gefahren. Der erste Besitzer des Wagens war der britische Rennfahrer Earl Howe.

Das von Ettore Bugatti 1909 gegründete Autowerk brach in den 40er Jahren zusammen. Der Volkswagenkonzern erwarb 1998 die Rechte an dem legendären Firmennamen und baute den Supersportwagen Bugatti Veyron - eines der schnellsten und teuersten Autos der Welt.

AP/DPA / AP / DPA
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