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Verkehrskontrolle in Dortmund: Diesen Führerschein entlarvte die Polizei sofort als Fälschung - erkennen Sie warum?

So etwas dürfte die Dortmunder Polizei auch noch nicht so oft erlebt haben: Bei einer Verkehrskontrolle stoppten sie einen Mann, der einen Führerschein mit kuriosen Datumsangaben aushändigte - und noch mehr auf dem Kerbholz hatte.

gefälschter Führerschein - Polizei - Dortmund

Mit diesem gefälschten Führerschein wollte ein Autofahrer die Dortmunder Polizei täuschen - es misslang

Wer weiß: Wäre die Schrift auf seinem Führerschein nicht so unscharf und abgenutzt gewesen, vielleicht hätte er es irgendwie durch die Kontrolle geschafft. So aber drohen einem 56-jährigen Essener nun mehrere Ermittlungsverfahren - unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. 

Was war passiert? Wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte, geriet der Mann tags zuvor im Dortmunder Stadtgebiet in eine Verkehrskontrolle. Auf der Kurler Straße hatten sich die Beamten auf die Lauer gelegt, um Temposündern auf die Schliche zu kommen. Auch besagter Essener war kurz vor 15 Uhr offensichtlich etwas zu schnell unterwegs und wurde von den Polizisten gestoppt. Im weiteren Verlauf der Kontrolle habe sich jedoch schnell herausgestellt, dass der Mann "noch ganz andere Dinge auf dem Kerbholz hatte", heißt es in der Pressemitteilung.

Nicht nur beim Führerschein stimmte was nicht

So weckte der ausgehändigte Führerschein sofort die Aufmerksamkeit der Beamten. Da das vermeintlich polnische Dokument leichte Unschärfen im Druck aufwies, schauten die Polizisten genauer hin - und staunten beim Anblick der Rückseite nicht schlecht. Dort nämlich war gleich für zwei Fahrzeugklassen das Erteilungsdatum "32.08.17" angegeben. "Weil dieses Datum ihres Wissens auch im polnischen Kalender nicht existiert, recherchierten die Beamten vor Ort weiter", schrieb die Polizei.

Polizei Dortmund stellt "genial gefälschten" Führerschein sicher

Und so fanden sie zusätzlich heraus, dass das genutzte Fahrzeug "gar nicht auf den 56-Jährigen zugelassen und eigentlich seit mehreren Monaten stillgelegt ist". Auch wem das Auto tatsächlich gehört, konnten die Polizisten nicht klären. So blieb ihnen nichts anderes übrig, als den - O-Ton: "genial gefälschten" - Führerschein wie auch das Fahrzeug sicherzustellen. 

Quelle: Presseportal

Zwei junge Frauen und zwei junge Männer sitzen über ihrer Theorieprüfung für den Führerschein gebeugt
mod

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.