HOME

ERLKÖNIGE: Kreuz und Quer

Ford und Opel wollen mit Crossover-Autos Nischen besetzen. Die Mischlinge aus Van, Kombi und Geländewagen kommen ab 2004.

Ford und Opel wollen mit Crossover-Autos Nischen besetzen. Die Mischlinge aus Van, Kombi und Geländewagen kommen ab 2004.

Crossover heißt das Erfolgsrezept der Zukunft bei Ford und Opel. Gemeint ist eine automobile Kreuzung aus Kleinbus, Kombi und Geländewagen mit variablem Innenraum, und zumindest bei Automobilmanagern, so eine Studie der Unternehmensberatung KPMG Automotive Practice, ist der modische Mix total angesagt. Mehr als die Hälfte der befragten Bosse glaubt, mit den multifunktionalen Vehikeln Kunden ködern zu können. Für Autobauer haben die eierlegenden Wollmilchsäue auf Rädern den Vorzug, mit einem Auto alle Modellnischen gleichzeitig besetzen zu können.

Keine Monster

Die Deutschland-Ableger der beiden US-Giganten wollen Crossover-Mobile in der Mittelklasse anbieten, in der von den heimischen Konkurrenten allenfalls noch VW mit dem geplanten Magellan mitmischt. Ihr gemeinsames Programm: keine Monster mit wuchtigen Acht- oder Zwölfzylindermotoren, sondern Varianten biederer Mittelklasse-Limousinen.

Motor-Frage bei Ford

Die Ford-Leute, die mit ihrem blauen Pflaumen-Logo derzeit mächtig im Aufwind sind, haben es besonders eilig. Noch ehe 2005 der neue Mondeo vom Band rollt, soll auf dessen Basis die Crossover-Version im Herbst 2004 fertig sein. Damit wollen die Rheinländer sich selbst überholen, obwohl sie noch ein arges Problem mit der Motorisierung plagt. Der dafür vorgesehene Dreiliter-Benziner ist die aufgemotzte Version eines betagten Eigengewächses und löst beim trendigen Publikum wenig Zungenschnalzen aus. Der hauseigene TDCi-Diesel, von Kunden und Kritikern gleichermaßen hoch gelobt, dürfte dagegen mit 130 PS für den Neuen zu schlapp sein. »Aber«, so ein Ford-Entwickler, »wir liegen nicht im Tiefschlaf.«

Opel gut gerüstet

Opel hat schon aufgerüstet. Für den Crossover auf Basis des neuen Vectra, der im Frühjahr 2005 anrollen wird und wahrscheinlich Vega heißt, gibt es einen 160 PS starken 2,2-Liter-Antrieb mit Benzin-Direkteinspritzung und einen neuen Diesel mit 150 PS.

Beide Mischlingsmodelle werden Allradantrieb bekommen. Während sich Ford dafür bei der Konzernschwester Jaguar bedienen kann, dessen Einsteigermodell X-Type mit permanentem Allradantrieb bereits auf der jetzigen Mondeo-Plattform rollt, wird Opel seinen Crossover-Fans eine abgespeckte Version bieten: Serie ist Frontantrieb, die Kraftverteilung auf alle vier Räder kostet Aufpreis.

Peter Weyer

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.