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Audi A7 Sportback: Dieser Audi will wieder ganz vorn mitfahren

Aufgepasst BMW 6er und Mercedes CLS, Audi schaltet mit dem neuen A7 Sportback in den Attacke-Modus. Die erste Testfahrt in Audis neuem Oberklassen-Coupé zeigt, dass der Raubzug von Erfolg gekrönt sein kann.

Das Heck hat eine auffällige Lichtgraphik

Die gestreckte Seitenlinie macht den A7 zu einem Coupé, die vier Türen zu einer gut nutzbaren Limousine.

Aus dem Audi-Slogan "Vorsprung durch Technik" wurde schnell "Stillstand beim Erreichten" – mit dem A7 Sportback will Audi nicht nur in der Spitze mitfahren, sondern auch wieder mal Akzente setzen. Der A7 Sportback ist technisch der erste Vorbote des kommenden A6. Beide Fahrzeuge bauen auf dem verbesserten modularen Längsbaukasten (MLB Evo) des Konzerns auf.


Auch der neue A7 ist aus einer Kreuzung einer Limousine mit einem Coupé entstanden. Dieses Mal haben die Designer einen hinreißenden schönen viertürigen Gran Tourismo auf die Räder gestellt. Die in die Länge gestreckte Version ist mit 4,97 Metern gewaltig lang, aber neben einer schönen Linie profitiert auch der Innenraum ein wenig vom Wachstum.


Nur noch virtuelle Schaltflächen


Innen ähnelt der A7 dem Flaggschiff der Marke, dem A8. Statt eines echten Drehrückstellers, wie man ihn von BMW gewohnt ist, gibt es beim A7 Sportback nur noch virtuelle Knöpfe auf den Touchscreens, die tatsächlich das Gefühl vermitteln, man habe einen echten Schalter betätigt. Echte Knöpfe gibt es so gut wie gar nicht mehr, der Wagen wird komplett über seine Bildschirme bedient. Einerseits ist das Konzept gut durchdacht und arbeitet intuitiv. Doch andererseits muss man schon genau hinsehen, um die richtige Fläche auf dem Bildschirm auch wirklich zu treffen. Das neue Cockpit wirkt dafür schick und aufgeräumt. Das alte steil aufragende Pseudo-iPad vermisst sicher niemand.

Kein autonomes Fahrerlebnis

Insgesamt 39 Fahrassistenzsysteme können das Fahren erleichtern. Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS) überwacht permanent die Umgebung des Autos. Der A7 Sportback warnt seinen Fahrer vor kreuzenden Verkehr, entlastet ihn im Stau und entdeckt herannahende Radfahrer. Nur ein autonomes Fahren im hohen Automatisierungsgrad des Level 3, wie im A8, gibt es beim A7 Sportback nicht. 

Der A7 Sportback wurde als großer Reisewagen und daher recht komfortabel ausgelegt. Zur Markteinführung Mitte März bietet Audi zwei Motoren an. Einen TFSI-Benziner mit 340 PS und 7-Gang S-tronic oder den TDI-Diesel tiptronic mit 286 PS – kleinere Motoren werden noch folgen. Die Allradlenkung macht das fast fünf Meter lange Fahrzeug erstaunlich beweglich. Die Lenkung ist leichtgängig, aber präzise und selbst im Dynamik-Fahrmodus nicht künstlich verhärtet - das gilt auch für das adaptive Fahrwerk.

Der Preis der Schönheit

Trotz der Coupé-Linie finden Passagiere im Fond genügend Platz. Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 535 bis 1.390 Litern ausreichend. Der A7 Sportback ist vor allen ein schöner und erst in zweiter Linie ein praktisches Fahrzeug – wenn überhaupt. Und natürlich ist ein A7 Sportback nicht billig: Der 55 TFSI kostet mindestens 67.800 Euro und beim 3.0 TDI Diesel mit 286 PS sind es 66.500 Euro.

Kra mit Pressinform und MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.