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BMW 5er Touring 2017: Sportliches Raumwunder

Der neue 5er BMW feierte gerade erst seine offizielle Premiere auf der Detroit Motorshow, da legen die Bayern die besonders in Europa so wichtige Kombiversion nach. Offiziell enthüllt wird der 5er Touring auf dem Genfer Autosalon Anfang März; im Juni rollt er in den Handel.

BMW 5er Touring der Baureihe G30; Jahrgang 2017

BMW 5er Touring der Baureihe G30; Jahrgang 2017

Die Überraschungen beim neuen 5er Touring halten sich erwartungsgemäß in Grenzen. Auch sein Design orientiert sich stark am erfolgreichen Vorgänger und in Sachen Technik bietet er das, mit dem auch die neue 5er Limousine eindrucksvoll punktet. Abgesehen vom preissensiblen Basismodell des 140 kW / 190 PS starken BMW 520d Touring (400 Nm, Verbrauch: 4,5 Liter Diesel, 230 km/h Spitze), der bei 47.700 Euro startet, sind alle anderen Motoren serienmäßig an die sinnvolle Achtgang-Automatik aus dem Hause ZF gekoppelt. Im Gegensatz zur Konkurrenz aus Stuttgart und Ingolstadt bietet der neue Businesskombi aus München serienmäßig Ausstattungsdetails wie Navigationssystem und LED-Scheinwerfer. Besonderer Beliebtheit dürfte sich auch bei der neuen Generation die Kombination aus leistungsstarkem Sechszylinderdiesel und Allradantrieb erfreuen, die mit dem BMW 530d xDrive Touring (195 kW / 265 PS, 620 Nm, 250 km/h, 4,7 Liter Diesel) mindestens 59.400 Euro kostet. Bis die Topmodelle M 550i xDrive und M 550d xDrive nachgereicht werden, bildet der 340 PS starke BMW 540i xDrive (450 Nm, 7,3 Liter Super, ab 62.800 Euro) das obere Ende des bayrischen Oberklasseangebots.

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BMW 5er Touring - mit schmuckem Heck

BMW 5er Touring - mit schmuckem Heck

So sehr der 5er optisch seinem Vorgänger ähnelt, die neue Generation wurde komplett neu entwickelt und speckte dabei um rund 100 Kilogramm ab. Dabei wuchs der Fünftürer auf eine Gesamtlänge von 4,94 Metern und legte auch bei Breite und Höhe leicht zu. Der auf 2,98 Meter verlängerte Radstand macht sich besonders im Fond angenehm bemerkbar. Aufgrund der größeren Innenbreite sitzt es sich bequemer als zuvor und wer will, kann bis zu drei Kindersitzen in der zweiten Reihe montieren. Das Gepäckvolumen von 570 bis 1.700 Litern hilft bei Transporten großer Gegenstände ebenso wie die deutlich gewachsene Zuladung von 730 Kilogramm.

BMW 5er Touring / Platz im Überfluss

BMW 5er Touring / Platz im Überfluss

Ebenso umfangreich wie bei der Limousine ist das Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Unter anderem bietet der BMW 5er Touring Auffahr- und Personenwarnung mit Bremsfunktion, Querverkehrs- und Vorfahrtswarnung, Spurwechsel- und Spurhalteassistent, Ausweichhilfe, Lenk- und Spurführungsunterstützung bis 210 km/h. Um 70 Prozent wurde das optionale Head-Up-Display vergrößert und auf Wunsch gibt es WLan, ein großes Panoramadach, Verstelldämpfer und Wankstabilisierung. Im Gegensatz zur 5er Limousine ist eine Luftfederung an der Hinterachse serienmäßig verbaut.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.