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Neuer BMW M5: Der Bayern-Hammer rast jetzt mit Allradpower

Er brüllt wie ein Drache, entfesselt 600 PS und schiebt sich nun auch mit Allradantrieb quer durch die Kurven. Mit dem neuen M5 zeigt BMW, wo der Hammer hängt.

Bis zu 305 km/h ist er schnell.

Bis zu 305 km/h ist er schnell.

600 PS und ein röhrendes Inferno aus vier Auspuffrohren – der neue BMW M5 ist der absolute Gegenentwurf zur aktuellen Verkehrspolitik. Schon im Normalbetrieb faucht der Achtzylinder wie ein Drache an der Kette, aber mit der Klappenauspuffsteuerung kann man ihn vollends entfesseln.  Dann setzt es eine Dampfhammerakustik - wie sie die Passanten sonst nur von Zweirädern erdulden müssen.

Mehr Kraft - mehr Allrad

Die Leistungsdaten sind so brachial, wie gewohnt: 3,5 Sekunden dauert es bis die ausgewachsene Limousine Tempo 100 erreicht. Dem M5-Fahrer stehen fünf Fahrmodi zur Verfügung, darunter auch ein reiner Heckantriebsmodus. Etwas weniger klassisch, aber schneller und auch sicherer geht es nun im 4WD-Sportmodus durch die Kurven. "Für mich persönlich ist dies der beste Modus, der alles Gute in einem vereint", schwärmt Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock. Die Kunst liegt in der Abstimmung, verrät BMW-M-Chef Franciscus van Meel: "Ein Allrad von M muss sich anfühlen wie ein Hecktriebler - nur mit mehr Traktion." Irgendwann kommen zwei Antriebsreifen eben an ihre Grenzen. Das klassische Querfahrerlebnis geht eben auch im 4WD-Sportmodus . 

Ein Kunststück ist es auch, dass sich der M5 trotz seiner üppigen 1,9 Tonnen anfühlt, wie ein deutlich kleineres Fahrzeug. Tatsächlich ist er auch etwa 100 Kilogramm leichter als sein Vorgänger und dies trotz des zusätzlichen Gewichts des Allradantriebes. Das Achtgang-Automatikgetriebe bietet eigentlich immer die richtige Gangwahl an. Wer dennoch selbst schalten möchte, kann natürlich auch die Schaltwippen am Lenkrad benutzen. Besser machen wird er es nicht. Wenn 600 PS nicht genug sind, muss man sich etwas gedulden. Es wird auch bei dieser Generation eine Competition-Edition mit 30 PS extra geben.

Kra mit Pressinfom / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.