HOME

Mercedes E-Klasse: Goldesel der Twilight-Zone

Mehr Sicherheit, stärkere Motoren und ein strammes Fahrwerk sollen die E-Klasse über die zweite Lebenshälfte bringen. Doch das gepfeilte Kunststoffkunstwerk am Bug wird nicht reichen, das Feld "Dynamik" den BMWs und Audis streitig zu machen.

Von Gernot Kramper

Traditionell kann der Laie die optischen Veränderungen der Modellpflege von Mercedes Fahrzeugen kaum erkennen. Anstatt auf Schweller und Chrom setzt man in Stuttgart auf die Evolution innerer Werte. Vorteil: Die Produkte aus der zweiten Lebensphase des Produktzyklus erreichen spielend die Güte, die auch verwöhnte Kunden mit dem Namen Mercedes verbinden wollen.

Auch bei der E-Klasse setzt die Produktpflege unter dem Blechkleid an. Optisch kann nur der Connaisseur die feinen Unterschiede erahnen. Alle verbauten Motoren sind moderner bzw. ganz neu. Die Vier- und Sechszylinder (Diesel wie Benziner) geben mehr Leistung - fürs gleiche Geld. Der alte Fünfliter V8 wurde gegen das neue 5,5 Liter Triebwerk ausgetauscht. Der E 500 (ab 62.582 Euro) geht nun mit 388 PS ans Werk, das Drehmoment beträgt 530 Newtonmeter. Mit 11,5 Liter zeigt sich der Achtzylinder sogar etwas weniger durstiger, wenn er 5,3 in Sekunden die Hunderter-Marke erreicht.

Tief im Inneren wurde die elektrisch-hydraulische Bremsanlage ausgebaut und gegen die hydraulische aus der S-Klasse ausgetauscht. Das einst als Welt-Innovation bejubelte System befindet sich damit auf dem Weg zum Schrottplatz, auch noch damit ausgestattete Baureihen dürften es mit der Zeit ersetzen. Vor dem Crash pumpt sie mehr Druck in die Bremsleitungen. Fürsorglich drückt sie im Vorfeld schon die Beläge an die Scheiben.

Mit der neuen Pre-Safetechnik soll ein Schleudertrauma verhindert werden. Augenfälligstes Merkmal ist, dass die Kopfstütze bei einem Unfall sich vor dem Aufprall sich auf den kopf zu bewegt. Ganz neu und auf dem Weg in andere Baureihen ist das neue Lichtsystem. Bei hohen Geschwindigkeiten erhöht es automatisch die Reichweite des Lichtkegels um bis zu 50 Meter. Bessere Ausleuchtung und ermüdungsfreies Fahren sind das Ergebnis.

Was ist zu sehen?

Optisch hat man sich am Wagen zurück gehalten, bis auf die Front. Hinten bekam die E-Klasse die nun längste Mitten-Bremsleuchte der Welt ab, gleichzeitig wurden die Scheinwerfer überarbeitet. So weit, so gewohnt. An der Front aber wurden Schürze und Grill komplett ausgetauscht. Mittenknick und Pfeilung sollen Dynamik erzeugen. Ein zweifelhafter Kunstgriff. Die E-Klasse sieht weder alt noch schlecht aus. Neben dem dynamischen (BMW) und klaren (Audi) Design der Konkurrent wirkt sie allerdings gesetzter. Mit mehr Schnörkeln ist dieses Image-Problem nicht zu lösen. So sieht denn auch die neue Front aus, als hätte man eine Prise Cadillac angelötet.

Kein S-Klassen Ambiente

Im Innenraum hat sich außer mondänen Farbkombinationen praktisch nichts getan, auf die neue Eleganz der S-Klasse darf noch gewartet werden. Man sitzt wie immer in der E-Klasse sehr fürstlich, an Instrumenten und Anordnung gibt es zu kritteln. Und doch - Dynamik-Paket hin- oder her - der elegante Bogen der Linie rauscht wie im bürgerlichen Salon um den Passagier herum. Worte wie Cockpit, Pilot und Car-Race fallen einem besten Willen nicht ein. Eigentlich wäre das kein Problem, doch nur mit Neu-Justierungen am Fahrwerk wird man die Image-Verjüngung der E-Klasse nicht hinbekommen.

Der Geldesel im Zwischenreich

Als Imagemaßnahme zeigt Mercedes mit dem Bluetech in Amerika den saubersten Diesel der Welt, das passt zum sichersten Auto seiner Klasse. Die Verfolger aus Ingolstadt lassen den R 10 Racer in Amerika und Le Mans mit Dieselpower aus zwölf Töpfen von der Leine. Einfache Frage: Welches Konzept signalisiert mehr Dynamik und mehr Fahrspaß?

Dennoch: Noch nie war sie so gut wie heute. Fahrwerk, Motoren und Schaltung: Die E-Klasse zeigt sich so erwachsen, wie sie tatsächlich ist. Ein Wagen ohne Macken, der in vielen Bereichen die Referenz-Marke seiner Klasse setzen kann. Den großen Befreiungsschlag kann die Modellpflege nicht leisten. Zeichnungen der kommenden E-Klasse zeigen aber, der Daimler ist ein Gigant, mit dem Willen, der in der nächsten Generation in jeder Beziehung die Spitze zu markieren. Dieses Design, von dem man im CLS einen Vorgeschmack bekommen hat, hat das Zeug das schönste und begehrteste Fahrzeug seiner Klasse zu werden.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(