HOME

Mitsubishi Outlander PHEV: Mehr Hybrid als Elektro

Mitsubishi konnte sich in den letzten Jahren kaum durch besonders große Innovationen einen Namen machen. Die Plug-In-Version des Outlander soll das ändern.

Mitsubishi überrascht als einer der Hersteller mit einer echten Plug-In-Version des Outlander. Gerade feiert der Teilzeit-Elektriker seine Marktpremiere in Japan. Im Mai soll der Mitsubishi Outlander PHEV (Plug In Hybrid Electric Vehicle) auch nach Europa kommen. Er ist der erste Serien-SUV mit einem Hybridantrieb, der einen Vierzylinder-Benziner und zwei 80-PS-E-Motoren, die jeweils eine Achse antreiben, vereint. Mitsubishi hat 1966 an seinem ersten Elektroauto gearbeitet und war weltweit einer der ersten Hersteller, der ein rein elektrisches Serienfahrzeug hatte. Mit dem hybriden Outlander will Mitsubishi die Offroad-Legende des unerschütterlichen Pajero mit der Innovationskraft des wenig erfolgreichen i-MIEV verbinden, der besonders in Europa zu einem Mega-Flop wurde.

Der 114 PS starke Zweiliter-Motor entspricht weitgehend dem 147-PS-Motor, verzichtet jedoch auf das MiVEC-System mit variabler Steuerzeit der Ventile. Er ist wie im normalen Outlander vorne rechts eingebaut. Der vordere 60-kW-E-Motor (137 Nm) mit Wechselrichter und Generator befindet sich links davon. Die Lithium-Ionen-Batterien lagern crashsicher im Boden des SUV und rauben somit weder dem Innenraum noch dem Kofferraum viel Platz. Der zweite 60-kW-E-Motor mit einem größeren Drehmoment von 195 Nm ist im Heck untergebracht. Die maximale Systemleistung liegt bei 220 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt allerdings bei dünnen 170 km/h. Das ist zu wenig.

Im normalen Fahrbetrieb wird der 4,65 Meter lange Mitsubishi Outlander PHEV über die beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse angetrieben. Erst wenn die Beschleunigung zu stark, der 12 kWh große Akku leer oder die Geschwindigkeit über 120 km/h wächst, kommt der Verbrennungsmotor als Direktvorrieb für die Vorderachse hinzu. Die rein elektrische Reichweite soll gut 50 Kilometer betragen. Im Idealfall können die Batterien am Ende des Tages aufgeladen werden, wobei die Akkuladezeit mit vier Stunden für eine komplette Aufladung (240V, 15 Ampere) nach wie vor deutlich zu lang ist. Alternativ kann man mit einem Schnellladeterminal 80 Prozent der Energie in nur 30 Minuten wiederherstellen. Der Normverbrauch Dank des hohen Elektroanteils: kaum mehr als zwei Litern Super auf 100 Kilometern.

Wie bei den meisten Hybriden stehen im Outlander PHEV drei verschiedene Fahrmodi zur Verfügung: rein elektrisch, als serieller Hybrid mit Generatorfunktion und als Mildhybrid, wo der Benziner die Vorderräder befeuert und dabei vom vorderen und dem hinteren E-Motor unterstützt wird. So soll der CO2-Ausstoß bei 49 g/km und die Gesamtreichweite bei bis zu 880 Kilometern liegen. Praktisch: ähnlich wie im Normalbetrieb des Opel Ampera können die Akkus durch das manuelle Zuschalten des Generator-Modus am Mitteltunnel bis zu 70 Prozent wieder aufgeladen werden.

Die optischen Unterschiede von Plug-In-Hybrid zum normalen Mitsubishi Outlander sind kaum zu erkennen. Der Fußraum der Passagiere im Fond ist 4,5 cm und der Laderaumboden um knapp zwei Zentimeter höher, wodurch gerade einmal 14 Liter Volumen verloren gehen. Jedoch ist es nicht möglich, den Outlander mit einer dritten Sitzreihe zu ordern. Das Laderaumvolumen liegt zwischen 463 und 900 Litern. Durch das 300 Kilogramm schwere Akkupaket im Fahrzeugboden erhöht sich das Leergewicht des japanischen Allradlers auf 1,8 Tonnen. Im Fahrbetrieb macht sich der um drei Zentimeter niedrigere Schwerpunkt bemerkbar. Vorne gibt es McPherson-Einzelradaufhängung, hinten eine Mehrlenkerachse. Sowohl der Start im E-Modus als auch die Übergänge vom Hybrid-Modus in den E-Modus sind geschmeidig. Auch wenn der Benziner als Hauptantriebskraft fungiert, werden die Geräusche an Bord gut gefiltert. So dürfte sich der Mitsubishi Outlander PHEV beim Kunden deutlich leichter tun, als das kaum alltagstaugliche Elektromobil des i-MIEV. Zumal der Preis des hybriden SUVs bei rund 45.000 Euro - und somit deutlich unter Audi Q5 Hybrid und Lexus RX 450h - liegen dürfte.

Press-Inform / pressinform
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(