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Neue Mercedes B-Klasse: Opa-Auto wird zum Sport-Van

Mercedes holt die Muskeln raus: Die neue B-Klasse gehört zu den Highlights auf der IAA. Der Vorgänger war eine gutmütige Schlaftablette, jetzt überzeugt der sportliche Kompakt-Van.

Mit markanten Sicken an der Seite, auf der Motorhaube und auf dem Dach rollt die neue Mercedes-Benz B-Klasse zur IAA nach Frankfurt (15. bis 25. September). Generell sieht der kompakte Schwabe im Vergleich zur bisherigen Version deutlich sportlicher aus, was vor allem an der um fast fünf Zentimeter niedrigeren Karosserie liegt. Sie ist jetzt 1,79 Meter hoch und 4,36 Meter lang. Aber nicht nur das Blechkleid ist geschrumpft, auch die Sitzhöhe ist nun niedriger, und zwar 8,6 Zentimeter. Das soll den Einstieg erleichtern und trotzdem eine gute Übersicht gewährleisten.

Neue Motoren

Auch unter der Haube ist alles neu. So zum Beispiel der Vierzylinder-Ottomotor, der in der B-Klasse zunächst mit 1,6 Litern Hubraum und 90 kW/122 PS sowie 115 kW/156 PS zu haben ist. Das maximale Drehmoment von 200 beziehungsweise 250 Nm liegt ab 1 250 U/min an. Wer lieber Diesel tankt, kann den neuen 1,8-Liter-Vierzylinder-Selbstzünder mit 80 kW/109 PS oder 100 kW/136 PS ordern. Das Drehmomentmaximum beträgt dann 250 Nm beziehungsweise 300 Nm. Die Motoren können an eine Sechsgang-Handschaltung oder an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt werden, Start-Stopp ist Serie. Auch für den Einsatz von alternativen Antrieben ist der Kompaktklässler gerüstet. Hierfür gibt es bereits entsprechende Schnittstellen im Rohbau, um bei Bedarf den Hauptboden zu modifizieren und eine Stufe zu bilden. Platz für die Energiespeicher findet sich in einem partiell doppeltem Boden unter der Rücksitzbank.

Zahlreiche Helfer gegen Aufpreis

Neben den neuen Motoren gibt es noch andere Highlights in der B-Klasse. So verfügen alle Modelle über einen Kollisionsschutz, der mit Radarsensoren arbeitet und den Fahrer vor drohenden Auffahrunfällen warnt. Parallel zu den optischen und akustischen Signalen bereitet der Bremsassistent eine Notbremsung vor, die allerdings erst eingeleitet wird, wenn der Fahrer auf das Pedal tritt. Der "Collision Prevention Assist" gehört zum Serienumfang. Gegen Aufpreis gibt es noch zahlreiche andere Helfer wie einen Totwinkel-Assistenten, eine Verkehrsschilderkennung, einen adaptiven Fahrlichtassistenten und eine aktive Einparkhilfe. Weiteren Schutz gibt es dank des Pre-Safe-Systems, das bei kritischer Längs- oder Querdynamik eingreift und unter anderem die Gurte strafft, die Seitenscheiben schließt und den Beifahrersitz in eine optimale Position bringt.

Der Marktstart für die neue B-Klasse ist im November 2011. Die Preise stehen noch nicht fest, sie dürften aber bei rund 25.000 Euro starten.

Sabine Stahl/glp
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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