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Automesse IAA: In die Zukunft mit Elektroautos

Elektromobilität soll im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung stehen. Eine ganze Halle werde dem Thema gewidmet, so der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann.

Wissmann kündigte an, die Autobauer und die Zulieferer wollten auf der IAA vom 15. bis 25. September "nicht nur präsentieren, was ist, sondern auch, was sein wird". Dies werde nicht nur an den Ständen der Unternehmen geschehen, sondern auch auf einem 200.000 Quadratmeter großen zusätzlichen Ausstellungsbereich für Elektromobilität. Neben Elektroautos sollten auf der IAA auch besonders sparsame Benziner und Dieselwagen präsentiert werden, genauso wie Hybridautos und solche mit Wasserstoff-Antrieb. Zudem sei ein Fachkongress zu E-Mobilität in Planung.

Rückkehrer auf der Messe

Die IAA findet laut VDA in diesem Jahr in einem deutlich besseren Umfeld statt als die vorige im Krisenjahr 2009. Damals hätten sich lediglich 781 Aussteller präsentiert, für 2011 rechne der VDA mit rund 900 Unternehmen. Bislang meldeten sich demnach 600 Aussteller aus 35 Ländern an. Darunter seien auch einige "prominente Rückkehrer", kündigte Wissmann an: Nach einer krisenbedingten IAA-Pause 2009 kehrten Hersteller wie Honda, Mitsubishi, Chevrolet und Cadillac für die diesjährige Messe zurück. Die Geschäfte der deutschen Autobauer im ersten Quartal 2011 liefen laut VDA derweil gut. "Die Deutsche Automobilindustrie profitiert weiterhin von der sehr hohen Dynamik auf wichtigen internationalen Märkten", erklärte Wissmann. Aber auch die Nachfrage in Deutschland selbst sei hoch: Von Januar bis März 2011 wurden demnach 14 Prozent mehr Autos zugelassen als ein Jahr zuvor. Der Auftragseingang im Inland sei sogar um ein Viertel gestiegen. 2010 waren die Autoverkäufe allerdings deutlich eingebrochen, nachdem die Abwrackprämie im Krisenjahr 2009 zu einem massiven Absatzschub geführt hatte.

Exportoffensive der Autohersteller

Die Exporte deutscher Autobauer stiegen im ersten Quartal laut VDA um elf Prozent. "Damit sind wir auf Rekordkurs für das Gesamtjahr 2011", erklärte Wissmann. Die Lage in Japan nach Erdbeben und Tsunami mit der anschließenden Reaktorkatastrophe behalte die Autoindustrie dabei genau im Auge. "Die Sicherung der Lieferkette ist eine der ganz zentralen Aufgaben der Automobilindustrie", erklärte der VDA-Präsident. Die Hersteller und Zulieferer hätten bereits in der Vergangenheit gezeigt, "dass sie sich auf abrupte Wechsel rasch und flexibel einstellen können". Arbeitsgruppen in den Betrieben analysierten täglich die Lage und prüften alternative Lieferoptionen. Der auch im Autobereich tätige Technologiekonzern IBM kritisierte derweil die mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Elektroautos. Diese gefährde die in dem Feld angestrebte Rolle der deutschen Autobauer, sagte der Vizechef der Automobil-Sparte von IBM, Gerhard Baum, der Branchenzeitung "Automobilwoche" vom Montag. "Verglichen mit China herrscht bei uns in der Autobranche zu viel Kleinstaaterei. Jeder tritt gegen jeden an." Notwendig ist nach Ansicht Baums unter anderem eine "klare Rollenverteilung" zwischen den Herstellern selbst und den Zulieferern. IBM ist seit den 50er Jahren als IT-Dienstleister in der Autoindustrie tätig und auch bei der Entwicklung von E-Autos aktiv.

AFP / AFP

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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