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Neuvorstellung: Dacia Sandero 1.4 LPG: Alles beim alten

Billigautos sind nicht erst seit der Einführung der Abwrackprämie gefragt. Besonders bei Dacia hat man schon lange gut lachen. Und legt nach: Die Renault-Tochter lässt Logan und Sandero mit Flüssiggas fahren.

Sparen bis der Arzt kommt heißt derzeit die Devise bei Renault- und Dacia-Händlern. 2.500 Euro Umweltprämie drücken die Preise für einen Logan bei der Verschrottung eines Altautos aktuell auf 4.800 Euro. Der gefälligere Sandero kostet 5.000 Euro und der Volks-Kombi Logan MCV startet bei 6.000 Euro. Doch die Abwrackprämie wird nicht bis ans Ende alle Tage gezahlt. Wer auf seinen Dacia 1.500 Euro drauflegt, kann sein Discount-Vehikel auch an der Tankstelle zum Sparschwein werden lassen.

Was bislang zumeist nur Nachrüster anboten, kann man nun auch bei Dacia ab Werk bestellen: einen Flüssiggas-Antrieb. Gestartet werden Dacias Flüssiggas-Modelle jeweils im Benzinmodus. Nach der Startphase schalten Logan und Sandero automatisch auf den günstigeren Gasmodus um. Der Fahrer hat während der Fahrt jederzeit die Wahl und kann manuell zwischen den einzelnen Betriebsarten wechseln.

Der Basispreis für den Dacia Sandero 1.4 LPG in der Ambiance-Ausstattungsvariante liegt bei 10.000 Euro. "Damit ist er derzeit das günstigste bivalente Flüssiggas-Fahrzeug auf dem deutschen Markt", sagt Dacia-Sprecher Rainer Zirpel.

Angesichts der generell günstigen Preisstruktur der Dacia-Modelle lohnt das Flüssiggas-Modell jedoch nur für Vielfahrer. Und wer legt in einem Dacia Sandero schon 20.000 Kilometer pro Jahr zurück? So rechnet sich der Aufpreis von 1.500 Euro frühestens nach 60.000 Kilometern. Wer sich für eines der günstigen Einstiegsmodelle mit 1,2 oder 1,4 Litern Hubraum mit jeweils 55kW/75 PS entscheidet, ist in den meisten Fällen daher besser bedient.

Nur für Kilometerfresser

Kaum anders sieht es bei den Modellen Logan und Logan MCV aus. Der Dacia Logan MCV 1.6 MPI Ambiance mit seinem 64 kW/87 PS starken Vierzylinder kostet mindestens 10.600 Euro. Auch hier ist die Flüssiggasversion 1.500 Euro teurer. Eine Amortisation ist wie gehabt allenfalls für Kilometerfresser und Laufleistungen über 60.000 Kilometern drin. Während der Benziner durchschnittlich 7,6 Liter Super auf 100 Kilometern verbraucht, benötigt das 84 PS starke LPG-Modell 10,1 Liter Flüssiggas.

Der Mehrverbrauch erklärt sich durch den niedrigeren Brennwert, den die Mischung aus Butan und Propan im Vergleich zum normalen Superkraftstoff hat. Dadurch erhöht sich der Kraftstoffverbrauch eines Flüssiggasfahrzeugs um rund 20 Prozent. Ausgeglichen wird das durch die rund 40 Prozent niedrigeren Kraftstoffkosten.

Wie bei anderen Nachrüstlösungen ist der zusätzliche Gastank mit einem Volumen von 42 Litern in der Reserveradmulde des Kofferraums untergebracht. Das Laderaumvolumen des bivalenten Fahrzeugs bleibt unangetastet. Durch den zusätzlichen Tank vergrößert sich die Gesamtreichweite beim Dacia Logan MCV 1.6 LPG auf 1.200 Kilometer. Doch Schwierigkeiten bei der Suche nach der nächsten Flüssiggas-Tankstelle dürfte es gerade in Deutschland kaum geben. Hierzulande gibt es ein Netz von 4.800 öffentlichen Zapfsäulen. Dazu kommen 1.200 gewerbliche genutzte Flotten-Tankstellen.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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