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Opel Ampera-e: 500 Kilometer Reichweite - Opels Elektroauto für jedermann

Im Frühjahr kommt der Ampera-e nach Deutschland. Dann gibt es keine Ausreden mehr, nicht elektrisch zu fahren. Mit über 200 PS bewegt sich der Ampera mehr als flott, Reichweitenangst kennt er nicht.

Opel Ampera-e - bis zu 500 km soll er rein elektrisch schaffen

Opel Ampera-e - bis zu 500 km soll er rein elektrisch schaffen

Genau genommen ist der Ampera-e ein germanisierter Chevrolet Bolt, an den technischen Superlativen ändert die Abstammung nichts: Der Ampera-e liefert alles, was auch Teslas Model 3 verspricht - mit weniger Marken-Glamour. Dafür gibt es den Opel aber schon im Frühjahr 2017. Tesla will mit der Auslieferung des Models 3 Ende 2017 beginnen. Es ist aber gut möglich, dass der Termin verschoben werden muss.

Mit 500 Kilometer Reichweite lässt der Ampera-e Modelle wie E-Golf und i3 (300 km) weit hinter sich. Reichweitenangst müssen nur ausgesprochene Viel- oder Urlaubsfahrer haben. In der Stadt kann man durchaus eine Woche auskommen, ohne die heimische Säule anzulaufen. Chefingenieur des Opel Ampera-e ist eine Frau. Pamela Fletcher sagt: "Ich durfte unseren Elektro-Revolutionär über einige Monate hinweg testen. Im Alltagsbetrieb werden kaum mehr als eine oder zwei Ladungen pro Woche fällig."

Ausgewachsenes Auto

Nun durfte die Presse ihn das erste Mal an der Produktionsstätte Orion, eine halbe Stunde nordwestlich von Detroit, erleben - allerdings nur vom dem Beifahrersitz aus. Der 4,17 Meter lange Opel Ampera-e wirkt gefällig und kommt ohne Designverfehlungen wie dünnen Reifen (BMW i3) aus. Ein ausgewachsenes Auto, mit erfreulichem Platzangebot vorne wie hinten. Nur die billigen Hartplastikoberflächen an Armaturenbrett und Türverkleidungen sind nicht der Klasse angemessen und zeigen die Abstammung vom Chevrolet Bolt. 

Der 1,5 Tonnen schwere Opel Ampera ist kräftig motorisiert. 360 Nm maximales Drehmoment und 204 PS machen sich beim Fronttriebler durchaus bemerkbar. 0 auf Tempo 50 schafft er in 3,2 Sekunden, die 0 auf Tempo 100 in kaum mehr als sieben Sekunden. Der Zwischenspurt 80 auf 120 km/h in 4,5 Sekunden. Abgeregelt wird bei 150 km/h. Bis auf die Spitzengeschwindigkeit sind das alles sehr sportliche Werte.

Mittelklassen-Preise

Das rund 460 Kilogramm schwere Akkupaket wird komplett im Unterboden versteckt. Die Zellen stammen von LG. Dem Kofferraum ist das 60-kWh-Akkupaket nicht anzusehen. Er schluckt 381 Liter - mehr als ausreichend für ein Auto der 4,20-Meter-Klasse. Das Akkupaket soll im Idealfall für bis zu 500 Kilometer ohne Nachtanken reichen. Offizielle Preise gibt es noch nicht, es ist aber, dass der Opel Ampera-e bei deutlich unter 35.000 Euro beginnen wird. 

Gernot Kramper mit Pressinform
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.