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Praxistest: Fiat Bravo 1.4 T-Jet 16V: Na, Bravo

Die kantigen Zeiten bei Fiat sind vorbei, das zeigt auch der Designerfolg des neu belebten Fiat 500. In der Kompaktklasse überzeugen die Norditaliener mit dem Bravo, der den glücklosen Stilo vergessen machen soll.

Komplett im Computer entworfen präsentiert sich der kompakte Golfkonkurrent erst einmal mit einem gefälligen Äußeren. Deutliche Keilform, ansteigende Schulterlinie und abfallende Dachkante, dazu eine weit heruntergezogene Motorhaube, ein schmaler Kühlergrill und das knackige J-Lo-Heck - das sind Zutaten für ein schnittiges Kompaktklassemodell.

Praktisch und sauber verarbeitet zeigt sich der Innenraum - wenn auch ohne große Besonderheiten. Das große Armaturenbrett wirkt durch den eleganten Schwung und die Aluminium-Applikationen der Mittelkonsole weniger wuchtig. Ablagen gibt es nicht viele - aber eine Alternative gibt es wenigstens optional als Mittelarmlehne mit gekühltem Staufach.

Das gelungene Design setzt sich auch im Cockpit fort. Die Instrumente mit grauen Symbolen auf schwarzem Hintergrund lassen sich jedoch schlecht ablesen. Die Anordnung der Bedienungselemente entspricht dem typisch italienischen Charme aller Modelle - viele Schalter sind jedoch nicht dort, wo man sie vermutet. Besonders ärgerlich: die Bedienung des Navigationssystems im Dach.

Irrsinniges Überholmanöver

Großer Durst

Bei der Motorisierung folgt Fiat dem Trend des Downsizing: mehr Leistung aus weniger Hubraum. Waren für 150 PS vor ein paar Jahren noch 1,8 bis 2 Liter Hubraum nötig, so leisten die aktuellen 1.4-Liter-Benziner 150 PS und mehr. Der Fiat Bravo ist mit dem 1,4 Liter kleinen T-Jet auf den Spuren der Wolfsburger, deren kleine Vierzylinder mit Turboaufladung bereits seit längeren bis zu 170 PS leiten. Der T-Jet schafft 110 kW/150 PS bei 5.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 200 Nm lässt sich durch die Overboost-Funktion kurzzeitig auf 230 Nm erhöhen.

Zur Motorisierung passen sowohl das knackige Sechsganggetriebe wie auch die straffe Fahrwerksabstimmung. Mit einem ganz kleinen Turboloch sprintet der Bravo T-Jet in flotten 8,2 Sekunden auf Tempo 100, bei etwas über 210 Kilometern pro Stunde ist Schluss. Leider ist die Geräuschkulisse ab Tempo 170 übermäßig laut, die Schnelligkeit macht dabei keinen Spaß mehr. Auch der Spritverbrauch sorgt für Sorgenfalten - bis zu 13 Liter Superbenzin pro 100 Autobahnkilometer sind nun doch etwas viel für Touren zwischen 140 und 170 Kilometer pro Stunde.

Richtig Spaß macht dagegen die Landstraße, gern auch mit reichlich Kurven. Zwar informiert das straffe Fahrwerk die Insassen deutlich über Querfugen - aber sportliche Dynamik hat nun mal gerade im C-Segment ihren Preis. Die fast 1,4 Tonnen Fahrzeuggewicht schieben im Grenzbereich deutlich über die Vorderachse. Die gute Abstimmung bietet dabei jedoch Kurvenstabilität und ein gutmütiges Fahrverhalten.

Auch im Landstraßenbetrieb waren die Testverbräuche mit 7,3 Litern pro 100 Kilometern allerdings deutlich zu hoch. Insgesamt pendelte sich der Testverbrauch bei wenig standesgemäßen 9,2 Litern pro 100 Kilometern ein. Keine Spur von Downsizing.

So hat es der schmucke Fiat Bravo schwer, dem auslaufenden Golf V und dem bereits anklopfenden Golf VI Paroli zu bieten. So reicht es für den mindestens 20.100 Euro teuren Bravo T-Jet 150 PS gerade mal zum Schönheitspreis.

Zumindest in der Optionsliste ist man bei Fiat mittlerweile allerdings ganz auf der Wolfsburger Linie: Elektrische Fensterheber hinten für 300 Euro, Mittelarmlehne vorn 220 Euro, Tempomat 280 Euro, Dämmerungs- und Regensensor 220 Euro, Sitzheizung für Vordersitze 180 Euro, Parksensoren hinten 330, Xenon-Scheinwerfer 680 Euro - und schon ist der Kampfpreis dahin.

Stefan Zaumseil / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?