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Praxistest: Volvo C30 1.8 F: Der 1-Euro-Tanker

Sinn und Unsinn von Biosprit werden zurzeit heiß diskutiert. Doch entscheidend für viele Autofahrer ist die Realität an der Tankstelle. Wir haben mit einem Volvo 1.8 F ausprobiert, wieviel man mit Ethanol im Tank unterm Strich wirklich sparen kann.

Wer auf das Zählwerk an der Zapfsäule schaut, hat derzeit nichts zu lachen. Bei der der Literzahl wähnt man das Fassungsvermögen eines Fingerhuts und beim Preis das durchschnittliche Bruttosozialprodukt eines Entwicklungslandes. Auch Bioethanol (E85) kommt in der Teuerungswelle nicht ganz ungeschoren davon, denn der Kraftstoff besteht zu 15% aus Benzin. Trotzdem gibt es an der Zapfsäule dann doch noch ein leichtes Lächeln: Wer 10 Liter E85 tankt, zahlt auch nur 10 Euro - oder sogar weniger. Der Literpreis an den Tankstellen liegt momentan im Schnitt bei etwa 98 Cent.

Weil der Brennwert von Bioethanol etwa 30% geringer ist als der von Benzin, verbraucht man mit E85 im Tank aber auch mehr. Unser Testwagen genehmigte sich beim reinen Superbenzin-Betrieb im Schnitt zwischen 8 und 10 Liter Sprit pro 100 Kilometer. Bei einem vollständig mit E85 gefüllten Tank waren es zwischen 10 und 12 Liter.

Legt man einen Literpreis von 98 Cent für E85 und 1,50 Euro für Super zugrunde, betragen die reinen Spritkosten pro 100 Kilometer also zwischen 12 und 15 Euro mit Benzin oder zwischen 9,8 und 11,7 Euro mit E85. Den Bioethanol-Aufschlag (der Volvo 1.8 F kostet 400 Euro mehr als der normale 1.8) hätte man somit bei einer Jahreslaufleistung von 20.000 Kilometern nach ein bis zwei Jahren wieder hereingefahren.

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Experimentierfreude

Beim Volvo C30 1.6 D ermittelten wir in einem anderen Test einen Durchschnittsverbrauch von knapp sechs Litern Diesel pro 100 Kilometer. Beim derzeit hohen Dieselpreis von etwa 1,49 Euro pro Liter lägen die reinen Treibstoffkosten also bei knapp 9 Euro pro 100 Kilometer. Berücksichtigt man die höheren Steuern und Anschaffungspreise für den Diesel, wird Bioethanol zumindest bei den aktuellen und noch zu erwartenden Spritpreisen eine erwägenswerte Alternative – sowohl zum normalen Benziner als auch zum Diesel.

Ein FlexiFuel-Fahrzeug, wie es bei Volvo, Saab oder Ford im Angebot ist, schluckt jede beliebige Mischung von Superbenzin und E85. Man kann am Verbrauch feilen, wenn man ein wenig mit dem Mischungsverhältnis experimentiert. Bei einer Testfahrt mit einem zu drei Vierteln mit E85 und zu einem Viertel mit normalem Superbenzin gefüllten Tank lag der Durchschnittsverbrauch des Volvo auf der Autobahn bei einer Geschwindigkeit zwischen 120 und 160 km/h bei 9,2 Litern.

Saab setzt schon länger auf die Kombination von E85 und Turbomotoren, Volvo zog mit einem 2,5-Liter Fünfzylinder-Turbomotor für den V70 und S80 nach. Der 125 PS starke 1,8-Liter-Vierzylinder im C30 ist ein etwas zäher Geselle, egal ob mit Benzin oder Alkohol im Tank. In der City ist er flott genug und taugt auch zum anständigen Reisebegleiter. Doch beim Überholen auf der Landstraße oder bei Steigungen auf der Autobahn verlässt den Vierzylinder schnell der Mumm. Das Fünfganggetriebe schaltet sich knackig, unter Last wird der Motor aber ziemlich laut.

FlexiFuel-Anteil steigt

Der Aufpreis für ein Ethanolfahrzeug ist im Vergleich zu anderen alternativen Antriebsarten gering, da im Wesentlichen nur Kraftstoffleitungen und Motorsteuerung geändert werden müssen. Der Volvo 1.8F kostet in der Basisausstattung 21.050 Euro. Der Einstiegsdiesel 1.6 D (109 PS) ist ab 21.500 Euro zu haben.

Besonders Volvo und Saab setzen auf Bioethanol. Schweden will sich gar bis 2020 komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. Außerhalb der skandinavischen Länder setzt sich der Kraftstoff in Europa nur langsam durch.

In Deutschland scheint sich ein zaghaftes Wachstum abzuzeichnen: Bei Saab lag der Anteil der Bioethanolfahrzeuge am deutschen Modellmix 2006 noch bei 1%, 2007 waren es schon 7% - was beim insgesamt geringen Marktanteil der Schweden die immer noch wenig beeindruckende Zahl von 283 Autos bedeutet. Im laufenden Jahr habe Saab allerdings schon in den ersten vier Monaten 219 Bioethanol-Fahrzeuge verkauft, teilt Saab-Sprecher Patrick Munsch mit. Die Nachfrage dürfte angesichts der ungebremst steigenden Spritpreise weiter zunehmen.

Ein Pferdefuß des FlexiFuel-Konzepts in Deutschland ist das zwar wachsende, aber immer noch sehr dünne Tankstellennetz. Die Webseite www.e85.biz, eine der aktuelleren Quellen zum Thema, verzeichnete im Juni 2008 lediglich 166 Bioethanol-Tankstellen. Die weißen Flecken auf der Landkarte sind zahlreich. Da unser Testwagen häufig zwischen Kassel und Frankfurt pendelte, war die Versorgungslage vergleichsweise günstig: In Frankfurt fanden sich zwei E85-Tankstellen, in Kassel immerhin eine. Die meisten Säulen gibt es bei freien Tankstellen und kleineren Ketten wie OIL! oder Avia.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?