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Renault Eolab: Kein hässliches Entlein

Renault arbeitet mit Hochdruck an einem Plug-in-Hybriden. Der Eolab ist ein Technologieträger, von dem viele Elemente in Serie gehen werden. Ganze nebenbei ist auch eine Ein-Liter-Auto herausgekommen, in dem man auch zu viert fahren kann.

Automobil-Studien sind nicht selten Luftschlösser, bei denen sich Designer und Techniker austoben. Auf den ersten Blick ist das beim Renault Eolab ähnlich. Viele aerodynamische Anbauteile, eine silberglänzende Karosserie und die windschlüpfrige Tropfenform. Projekteiter Laurent Taupin stellt klar: "Viele der Entwicklungen gehen sukzessive in Serie. Außerdem war uns wichtig, dass das Auto kein hässliches Entlein wird." Auf dem zweiten Blick wird aus dem Eolab zwar nicht zwingend ein Schwan, aber ein Plug-in-Hybride, bei dem rund 100 Patente angemeldet sind. Davon alleine 40 für den Antriebsstrang.

Renault Eolab: Kein hässliches Entlein
Das Heck ist aerodynamisch geformt

Das Heck ist aerodynamisch geformt

Eine Maxime bei der Entwicklung des Eolab war die Seriennähe. Schließlich soll E-Mobilität irgendwann auch bezahlbar sein. Deswegen basiert der Prototyp auf einem aktuellen Renault Clio. Allerdings transplantierten die Franzosen nicht einfach einen Hybridantrieb in eine Karosserie, sondern drehten jeden technischen Baustein des Kleinwagens um. Ganz oben im Lastenheft stand die Gewichtsreduktion. Das Resultat: Der Eolab ist rund 400 Kilogramm leichter als der Clio 120 TCe. Zum Teil wird diese Diät durch das 145 Kilogramm schwere Hybridsystem wieder egalisiert. Dennoch ist das Kampfgewicht des Eolab von rund 995 Kilogramm durchaus beachtlich.

Bei der Karosserie sparten die Ingenieure rund 130 Kilogramm gegenüber dem Referenz-Clio ein. Die Franzosen entschieden sich für einen Materiamix. Das Dach aus Magnesium wiegt lediglich 4,5 Kilogramm, die Front des Autos besteht aus leichten und hochfesten Stählen und das Heck sowie das Fahrwerk zum großen Teil aus Aluminium. Dazu kommen noch Details, wie dünnere Sitze, ein kürzerer und leichterer Auspuff sowie eine um 1,5 Millimeter dünnere Windschutzscheibe. Die Bodengruppe aus Glasfaser-Verbundstoff spart zusätzlich wichtige Kilogramm und damit Sprit.

Um den Benzindurst auf nur noch einen Liter pro 100 Kilometer zu verringern, verbesserten die Franzosen auch die Aerodynamik. Um die windschlüpfrige Tropfenform zu erreichen, ist die hintere Spur um zehn Zentimeter schmaler. Der Eolab ist um fünf Zentimeter niedriger als der Clio. Damit die Passagiere vorne und hinten auch genug Kopffreiheit haben, wurde die Sitzposition ebenfalls gesenkt. Ab einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern flitzt der Eolab noch einmal um 25 Millimeter tiefer über den Asphalt und bietet dem Wind weniger Widerstand. Gleichzeitig fährt der aktive Frontspoiler um zehn Zentimeter nach und hinteren Aerodynamik-Elemente schnellen heraus, um die Luft strömungsgünstig zu lenken. Damit die Insassen möglichst viel Platz haben und der Fußgängerschutz gewährleistet ist, wurde der Motor um 49 Grad gedreht. Charmant: Beim Einsteigen recken die Luftfedern den Eolab um 25 Millimeter noch oben und erleichtern den Passagieren so das Entern des Innenraums. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler sind die 145er-Reifen mit deutlich geringerem Rollwiderstand als herkömmliche Pneus.

Der Antriebsstrang (ohne Hybridsystem und Batterie) ist um 160 Kilogramm leichter als bei der konventionellen Clio-Version. Statt eines Vierzylinders verrichtet nun ein Dreizylinder-Benziner sein Werk. Zu den 78 PS des Verbrenners kommen noch die 54 PS der E-Maschine, was sich laut Renault zu einer Systemleistung von rund 130 PS mit einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmetern summiert. Klingt flott und fährt sich auch so. Das Getriebe hat drei Gänge, zwei für den E-Motor und einen länger übersetzten für den Benziner. Insgesamt sind so neun Fahrmodi möglich. Die 6,7-kWh-Lithium-Ionen-Batterie reicht für maximal 60 Kilometer rein elektrisches Gleiten. Im Kurzstreckenmodus hält sich der Benziner bis zu 120 km/h zurück. Das ist zugleich die Höchstgeschwindigkeit, die elektrisch machbar ist. Beim Wochenendausflug, bei dem Kilometer gefressen werden, arbeiten beide Motoren zusammen und alles ist darauf ausgelegt, um Sprit zu sparen. Zudem unterstützt das E-Aggregat den Verbrenner mit einer Boost-Funktion bei Überholvorgängen.

Bei den Testfahrten schlägt sich der Entwicklungsträger wacker. Vor allem die Leichtigkeit, mit dem die Antriebseinheit das knapp 1.000 Kilogramm schwere Vehikel nach vorne katapultiert, macht Laune. "Elektrifiziertes Fahren muss Spaß machen", bestätigt Taupin. Aufgrund der langen Standzeiten zwischen den Etappen, bei den der Motor im Leerlauf operierte, zeigte der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 1,3 Liter/100 km. Auf der Strecke meldet sich der Benzinmotor noch ziemlich ruppig zum Dienst. "Das bügeln wir noch aus", versichert der Techniker. Egal für welches Fahrprogramm man sich entscheidet. Der Eolab fährt immer elektrisch los. Ohne wenn und aber. Ist das Auto lange gestanden und der Ladezustand der Batterie auf 20 Prozent gefallen, lädt der Verbrenner die Akkus erst bis zu zwei Minuten auf, ehe die Reise beginnt. Wer diese Zwangspause verhindern will, schließt den Stromer an eine Haushaltssteckdose an. Dann sind die Akkus nach etwa drei Stunden wieder voll.

Der Fahrer ist über alles im Bilde. Auf einem tabletartigen Elf-Zoll-Bildschirm kann er alle relevanten Informationen ablesen. Der Rückspiegel ist eine Kamera deren Bild ebenfalls auf dem Display angezeigt wird. Auf Wunsch zeigt ein Fünfeck an, welche Faktoren (Aerodynamik, Streckenprofil, Rollwiderstand, elektrische Verbraucher und natürlich der Fahrstil) an der Reichweite nagen. Läuft alles perfekt, hat das Pentagon ein ideales gleichschenkliges Aussehen. Bei Vollgasorgien nähert sich eine Spitze des Fünfecks dem Eckpunkt "Fahrstil" und signalisiert so das unökologische Verhalten des Piloten. Und ganz nebenbei hat man seine Geometrie-Kenntnisse wieder aufgefrischt.

Für Renault markiert der Eolab einen signifikanten Richtungswechsel. Predigten die Macher der Rhombus-Marke bisher das allein seligmachende Lied vom rein elektrischen Fahren, wird in Zukunft auch ein Plug-in-Hybrid in das Modellportfolio aufgenommen. Allerdings werden die Innovationen des Eolabs erst sukzessive bei den neuen Renaults eingeführt sein. Die Franzosen verfolgen ambitionierte Ziele: Bis zum Jahr 2020 soll das Zweiliter Zweiliter-Auto serienreif sein und das zu einem Preis von rund 15.000 Euro.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(