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Saab 9-3 Sport-Combi 2.8 V6: Geht ab wie ein Wikinger

Nur Saab wird wissen, warum es so lange dauern musste, bis der 9-3 mit einer Kombiversion an den Markt geht. Optisch bringt der neue Schwede alles mit, um das Erfolgsmodell der Lifestyle-Marke zu werden.

Von Gernot Kramper

Von altväterlicher Elch-Optik keine Spur, der 9-3 Sportkombi überzeugt auf den ersten Blick. Der neue Saab sieht einfach gut und makellos aus. Vorn entspricht er der flotten Limousine und hinten vermeidet er den muffigen Look des 9-5 Kombis. Das Dach streckt sich vergleichsweise hoch hinaus, sanft fällt dann die Linie ab. Das dritte Fenster mit der markanten Hockeyschlägerkurve bringt Spannung hinter die Radkästen und eine schmucke, gebürstete Chromleiste sorgt für den wertigen, wie edlen Abschluss. Hingucker am Heck sind aber die weißen Rückleuchten.

Was sagen Sie zu dem Sportkombi mit dem Hammer-Motor?

An diesem Wagen gibt es außen optisch nichts zu kritteln, der Schwedenhappen sieht appetitlich aus. Der Sport-Kombi vermag es ganz unangestrengt, das individuelle Design der Marke aufzunehmen, eine eigenständige Optik hinzulegen und sich dabei keine Schnitzer zu erlauben. Die Freunde der Schweden-Marke werden alle Erwartungen erfüllt sehen.

Nicht nur Premium

Im Saab findet man sich sofort zurecht. Die Zahl der Schalter und Knöpfe in der Mittelkonsole scheint jedoch unendlich. Etwas mehr Einfallsreichtum und Pflege hätte der Innenraum vertragen können. Angesichts des erwünschten Premium-Charakters bieten Haptik und Verarbeitung durchaus Anlass zur Kritik. Entscheidet man sich für eine vergleichsweise günstige Einstiegsvariante mag man über diese Schwächen hinwegsehen, brezelt man den Sechszylinder aber mit teuren Extras auf, stimmt die Qualität angesichts des Preises nicht. Ein Beispiel: Wenn man die Hand auf den unappetitlichen Kunststoff unterhalb des Kombiinstrumentes sanft legt, öffnen sich zentimeterbreite Spalten ins Fahrzeuginnere. Das mag praktisch bei Fahrzeugkontrollen sein, wenn mal schnell etwas verschwinden muss, erinnert vom Material aber eher an aufgearbeitete Joghurt-Becher und nicht an ein Fahrzeug der 40.000 Euro-Klasse. In dieser Beziehung kann der Saab gegen einen Audi A4 Avant oder den BMW 3er nicht bestehen.

Fahrer und Beifahrer sitzen dafür gut und bequem. Das Raumangebot hinten überzeugt für zwei Passagiere, die Sitze bieten überall den notwendigen Halt. Der Kofferraum erreicht mit 419 und 1273 Litern Ladevolumen dagegen nur Standartmaße und punktet nicht mit intelligenten Überraschungen. Eine verschiebbare Rückbank gibt es beispielsweise nicht.

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Der Schweden-Hammer

Die Motoren entsprechen denen der Limousine. Neu ist nur der gefahrene 2,8-Liter-V6-Turbo mit 250 PS. Dieser Motor ist ein echter Schweden-Hammer. Sein satter Sound bildet den richtigen Kontrast zur edlen Optik. Ab 2000 Umdrehungen liegen 350 Nm Drehmoment an, 250 PS reichen für eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h. Von 0 auf 100 km/h benötigt der Schwede weniger als sieben Sekunden. Als Durchschnittsverbrauch wird 10,2 Liter Super auf 100 Kilometer angegeben. Leider hat der Vorderradantrieb des Saab arge Mühe die bärigen Kräfte auf den Asphalt zu bringen. Ist das Lenkrad eingeschlagen, zerrt der Antrieb beim Beschleunigen deutlich an den Reifen. Schön ist dieser Effekt nicht gerade, zumal er sich auch bei moderaten Geschwindigkeiten etwa beim Verlassen eines Kreisverkehrs einstellt. Eigentlich benötigt der Monster-Motor einen Allradantrieb, dann wäre die Kombination mit dem Sport-Kombi perfekt. Ein Problem, dass die Konkurrenten von Audi und BMW jeder auf seine Art gelöst haben.

Der Touch des Besonderen

Ab September steht neue Saab 9-3 Sport-Kombi beim Händler. Preislich startet die Basisversion mit 1,8-Liter-Motor und 122 startet bei 25.450 Euro. Das Topmodell 2,8 V6 Turbo liegt bei 37.950 Euro, die praktische Dieselvariante mit 150 PS gibt es ab 29.000 Euro. Das große Plus des neuen Saabs ist seine eigenständige und edle Optik. Bestleistungen in Sachen Stauvolumen erwartet niemand in dieser Fahrzeugklasse, eine perfekte Traktion und etwas mehr Liebe zum Innenraum allerdings schon.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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