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Juan Guaidó Krise in Venezuela: Selbsternannter Interimspräsident soll Land nicht verlassen dürfen

Venezuela: Ausreise- und Kontensperre gegen selbsternannten Interimspräsidenten beantragt
Der venezolanische Generalstaatsanwalt Tarek William Saab hat am Dienstag eine Ausreisesperre gegen den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó (Foto) beantragt
© Elyxandro Cegarra/ZUMA Wire / DPA
Die Generalstaatsanwaltschaft von Venezuela hat Ermittlungen gegen den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó eingeleitet. Sie will ihm die Ausreise untersagen und seine Konten einfrieren.

Der venezolanische Generalstaatsanwalt hat am Dienstag eine Ausreisesperre gegen den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó beantragt. Zudem verlangte Tarek William Saab vor dem Obersten Gerichtshof, dass die Konten Guaidós eingefroren werden.  

Guaidó zeigte sich unbeeindruckt. Das Vorgehen des Generalstaatsanwalts reihe sich ein in die Drohgebärden gegen ihn und das Parlament, das von der Opposition dominiert wird, sagte der 35-Jährige.    

Machtkampf in Venezuela

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Staatschef Nicolás Maduro und Guaidó, der sich am Mittwoch zum Übergangspräsidenten erklärt hatte. Die USA und mehrere andere Staaten erkannten Guaidó an. Russland und China unterstützen aber weiterhin Maduro.     

Der Präsident kann sich bislang auch auf den Rückhalt der Armee und der Justiz verlassen. Generalstaatsanwalt Saab ist ein Anhänger Maduros und auch der Oberste Gerichtshof unterstützt die Regierung des Linksnationalisten. 

fs DPA AFP

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