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Technik: BMW EfficientMobility: Münchner Kristallkugel

Assistenzsysteme können den Fahrer nicht nur lenken und leiten. Bei BMW sollen die elektronischen Helferlein bald das Verhalten des Fahrers vorhersagen und so zum Beispiel Überholmanöver optimieren.

Wer wissen will, was die automobile Zukunft bringt, muss nach Brüssel schauen. Die EU will in den kommenden Jahren von Tagfahrleuchten über ESP und schrill bimmelnde Gurtwarner bis hin zur Unfall-Blackbox für die Speicherung von Geschwindigkeit und Lenkbewegung einen ganzen Katalog von Maßnahmen verpflichtend einführen – ganz zu schweigen von immer schärferen Abgas-Grenzwerten. Begriffe wie Sportlichkeit und Dynamik sollen nach Vorstellung einiger Politiker komplett aus der Autowerbung verschwinden.

Die Vorschriften-Keule wird einen Prozess beschleunigen, der schon längst begonnen hat. Als erklärte Fahrspaß-Marke muss sich auch BMW auf die groß angelegte Dynamik-Bremse einstellen. Mit dem Konzept "EfficientDynamics" stehen die Münchner gar nicht mal schlecht da: Rund 40% aller in Europa verkauften neuen BMW und MINI stoßen im Schnitt zwischen 104 und 140 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Das entspricht einer Verbrauchs- und Emissionssenkung von 23% im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängermodellen.

In Zukunft wollen die Ingenieure Effizienz und Fahrdynamik auf eine neue Art kombinieren. Die Technik soll Manöver des Fahrers vorausahnen und den Energiehaushalt des Autos darauf abstimmen. "Auf diese Weise lässt sich ein Auto schon vor einem bevorstehenden Ereignis so konditionieren, dass es mit einem Maximum an Effizienz und Dynamik reagieren kann", heißt es bei BMW. Die benötigten Daten für den Blick in die Kristallkugel holt sich das Auto aus diversen Quellen – etwa von den Karten des Navigationssystems, der Motorelektronik, den Radaraugen des Abstandstempomaten oder vom Regensenor. Das setzt freilich voraus, dass der Wagen mit allen erdenklichen, in der Regel aufpreispflichtigen Extras voll gestopft ist.

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Testfahrt im Versuchsfahrzeug

Wie das Ganze in der Praxis funktionieren soll, demonstrieren die Ingenieure an einem Versuchsfahrzeug. Der 5er ist mit einer Armada aus Messgeräten bewaffnet, vor dem Beifahrer befindet sich ein großer Bildschirm mit drei digitalen Zusatzinstrumenten. Eins zeigt die Motorleistung an, die der Fahrer in Kürze wahrscheinlich abrufen wird, ein anderes den Fahrstil auf einer Skala von ökonomisch bis sportlich. Die dritte Uhr gibt die Überholwahrscheinlichkeit in Prozent an. Die erhöht sich zum Beispiel dann, wenn der 5er auf der Landstraße lange Zeit und mit geringem Abstand hinter einem Auto hängt, dass deutlich langsamer als mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist.

Wenn ein Überholmanöver wahrscheinlich wird, werden Stellhebel aktiviert, um den Fahrer zu unterstützen. "Zum Beispiel wird das Brennverfahren im Motor vom Magerbetrieb auf ein homogenes Gemisch umgestellt, die Motoröl- und Kühlmitteltemperatur angepasst, der Klimakompressor und Generator kurzfristig abgekoppelt und das Automatikgetriebe auf den bevorstehenden Schaltvorgang vorbereitet", beschreibtt es ein BMW-Entwickler.

Software-Funktion

So steht für den Überholvorgang die maximale Kraft zur Verfügung. Wenn dagegen die Überholwahrscheinlichkeit niedrig ist – das merkt der Wagen zum Beispiel an der Fahrweise oder wenn das Kameraauge des BMW ein Ortsschild sieht – werden alle Stellhebel auf Sparflamme umgeschaltet.

Sprit sparen soll die vorausschauende Elektronik auch, indem über GPS und Navigationssystem die bevorstehende Route auf Einsparpotenziale hin untersucht wird. Nähert sich der Wagen zum Beispiel einer längeren Gefällestrecke, erfolgt eine entsprechende Meldung an den Bordrechner. Dieser veranlasst, dass schon im Vorfeld der Generator abgekoppelt und das Laden der Starterbatterie auf den Schubbetrieb bei Bergabfahrt verlagert wird.

Das Einsparpotenzial solcher Einzelmaßnahmen ist nicht besonders hoch, wie die Entwickler zugeben. Die Maßnahmen sind allerdings auch nur Teil eines Gesamtpakets. Einen Vorteil hat die vorausschauende Technik: Sie nutzt vorhandene Sensoren und Systeme aus, ohne dass zusätzliche Bauteile benötigt werden. Alles wird über die Software geregelt.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?