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XF Sportbrake: Jaguars schicker Luxus-Laster

Der XF ist Jaguars Bestseller. Nun legen die Briten nach und schicken als Konkurrenz für BMW, Audi und Co. die edle Kombiversion auf die Straße.

Auch wenn Audi sich den Werbeslogan "Schöne Kombis heißen Avant" ausgedacht hat, die Konkurrenz bietet mittlerweile genauso Attraktives. Allen voran BMW mit dem 5er Touring. Schicker und sportlicher lässt sich die Lust auf einen Luxus-Laster kaum wecken. Oder doch? Zumindest glaubt dies Chef-Designer Ian Callum. Seit über zehn Jahren bestimmt der Schotte den optischen Auftritt von Jaguar. Callum leitete 2008 mit dem XF die interne Wende im Design ein: weg von den klassischen, hin zu modernen Linien.

Dafür musste er auch Kritik einstecken, besonders aus der Ecke der Traditionalisten. Doch der Erfolg des XF gibt Callum Recht. Nie zuvor verbuchte Jaguar mehr Bestellungen auf ein neues Modell, noch immer ist der XF Bestseller im Portfolio. Lediglich beim Thema Kombi mussten die Händler "sorry" sagen – und brachten sich um ein lukratives Geschäft. Denn im Segment der oberen Mittelklasse macht der Kombi-Anteil fast 60 Prozent aus.

Jede Menge Nutzwert

Das hat man natürlich längst auch in der Jaguar-Zentrale von Gaydon erkannt. Nun rollt am 24. November der XF Sportbrake auf den Markt, zu Grundpreisen zwischen 48.550 und 56.550 Euro. Damit ist die Kombiversion jeweils 2650 Euro teurer als die vergleichbare Limousine. Das elegantere Design bleibt allerdings der Limousine vorbehalten. Dem Sportbrake-Heck fehlt es ein wenig an Feinschliff, um beim Betrachter augenblicklich eine "Wow"-Reaktion auszulösen. Wer hinter dem Jaguar-Kombi fährt, dem fällt hauptsächlich die dicke Chromspange zwischen den Rückleuchten auf. Sie macht den Katzenhintern unnötig wuchtig. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Dafür erhält der Kunde deutlich mehr Nutzwert. Netto, das heißt bei aufgestellten Rücksitzen, schluckt der Kofferraum 550 Liter. Ein gutes Maß. Sind die Sitze komplett umgelegt, steigt das Ladevolumen auf 1635 Liter. Auch hier braucht sich der XF vor seinen Lifestyle-Konkurrenten nicht zu verstecken. Zu den Bestwerten im Segment gehört die Ladelänge von fast zwei Metern. Weniger glücklich dürften Golfspieler nach dem Öffnen der elektrischen Heckklappe (Aufpreis) sein. Bei voller Bestuhlung passt eine Trolley-Tasche mit Schlägerset weder längst bis an die Lehnen hinein, noch quer zwischen die Seitenwände.

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Luftfederung serienmäßig

Technisch unterscheidet sich der Sportbrake von der Limousine lediglich durch eine andere Hinterachse. Weil nichts peinlicher ist als ein beladener Kombi, der hinten in den Knien hängt, spendierte Jaguar seiner Cargo-Katze eine Luftfederung mit Niveauregulierung. Ein anderes Gefühl hinter dem Lenkrad stellt sich indes nicht ein. Warum auch? Wie gehabt fährt sich der XF geschmeidig und komfortabel, rollt leise ab und lenkt sich präzise. Man ist sehr schnell vertraut mit diesem Auto. Dazu trägt wesentlich die Achtgangautomatik von ZF bei, die bei allen Motorisierungen serienmäßig an Bord ist.

Nur als Diesel

Erstmals in seiner Firmengeschichte bietet Jaguar ein Modell ausschließlich mit Diesel-Aggregaten an. Der Grund ist einfach. Europa ist nicht nur ein Kontinent von Kombi-Kunden, sondern im Vergleich zur restlichen Welt auch ein riesiger Dieselmarkt. Besonders hoch ist der Selbstzünderanteil dazu im Segment großer Kombis. Ergo beschlossen Jaguars Marketing-Manager, den Sportbrake nur in Europa und hier auch nur als Diesel anzubieten. Wohlwissend, dass man vielleicht ein paar Benzin-Freunde verprellt, doch würden die wenigen Kunden den technischen und logistischen Aufwand wirtschaftlich nicht lohnen.

Zumal sich bei der Testfahrt mit dem Sportbrake schon der 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel von seiner angenehmen Seite zeigte. Der 200 PS starke Vierzylinder zieht mit 450 Newtonmetern munter aus niedrigen Drehzahlen los, bleibt dabei laufruhig und lässt mit einem Verbrauch von 5,1 l/100 km sowie einen CO2-Ausstoß von 135 g/km sicher auch so manchen Firmenkunden in Sachen Dienstwagen aufhorchen. Laut Axel Ecke wird der 2,2-Liter-Diesel beim XF mehr als die Hälfte aller Bestellungen ausmachen. Dennoch: Die wirkliche Souveränität beginnt mit dem seidenweich laufenden Dreiliter-V6, der entweder 240 PS oder 275 PS leistet und sich beim Durst in beiden Fällen mit 6,2 Litern auf 100 Kilometer ebenfalls höflich zurückhält.

Michael Specht/MID / MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(