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Golf Plus: Lichtgestalt aus Wolfsburg

Volkswagen hat auf der Bologna Motorshow seinen neuen Golf Plus vorgestellt. Das Rezept des "Plus" verblüfft, denn er ist nicht länger, aber höher als der normale Golf.

Auf den Hoffnungsträger wartet eine kniffelige Aufgabe: Ihm fehlt die Länge einer Kombiversion, gleichzeitig soll er dem Touran keine Konkurrenz machen.

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Gut ein Jahr nach dem Debüt der fünften Generation des Kompaktwagens präsentiert VW mit einer Hochdachversion eine weitere Variante des Modells. Angesichts der Probleme beim Absatz des Golf V gilt das neue Modell neben dem neuen GTI als ein Hoffnungsträger in der Golf-Familie. Der Golf Plus soll noch im Januar 2005 auf den Markt kommen. Allein im ersten Jahr will VW 150 000 Stück davon verkaufen. Der neue Golf mit dem zehn Zentimeter höheren Dach wird in Wolfsburg auf der normalen Golf-Plattform gebaut. Mit 1,58 Metern überragt der Golf Plus den Golf um 95 Millimeter, bleibt jedoch 5,4 Zentimeter unter dem Touran. Kühlergrill, vordere Kotflügel und Motorhaube und die Gestaltung der großen Heckklappe sorgen für "Golf-Optik". Neu sind: Türen, Hauben, Stoßfänger, Kotflügel, Dach, Scheinwerfer. Naturgemäß führt die größere Höhe zu einem anderen Erlebnis im Innenraum. Dort sitzt man vor allem "hoch". Nette Details, aber keine Weltneuheiten sind eine um 160 Millimeter in Längsrichtung verschiebbare Rücksitzanlage und ein in der Höhe einstellbarer Ladeboden im Kofferraum.

Die Basis-Version kostet 16 740 Euro und wird damit rund 600 Euro teurer sein als ein normaler Golf mit vergleichbarer Ausstattung (vier Türen). Allerdings gibt es den Golf Plus ausschließlich viertürig, während der Golf auch zweitürig zu 15 325 Euro verkauft wird. "Wir haben unsere Lektion gelernt", sagte der Vertriebs- und Marketingvorstand Georg Flandorfer mit Blick auf Vorwürfe in den vergangenen Monaten, dass der Golf im Grundpreis zu teuer sei.

Das neue Modell richte sich vor allem an den "aktiven Menschen", der Freizeit-orientiert sei, mehr Platzbedarf habe, aber den Fahrkomfort dabei nicht aufgeben wolle, sagte Flandorfer. Mit 150 Liter mehr Kofferraum und dem höheren Dach biete er neben einem anderen Raumgefühl auch deutlich mehr Platz für Gepäck.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.