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Kultauto aus den Achtzigern K.I.T.T. auf deutschen Straßen unterwegs


Wer kennt ihn nicht, den schwarzen Boliden, der in den Achtzigern die USA vor Bösewichten schützte - und dabei auch mal mit seinem Fahrer ein Schwätzchen hielt. Ein Wuppertaler hat K.I.T.T. nun nachgebaut - das Ergebnis verblüfft.

Kaum ein Auto hatte in den Achtzigerjahren so einen Kult-Status wie das sprechende Auto K.I.T.T. von Michael Knight (David Hasselhoff) in der US-Serie "Knight Rider". 90 Folgen der Serie wurden zwischen 1982 und 1986 gedreht. Der eigentliche Star der Filme war von Anfang an der sprechende schwarze Sportwagen mit dem Hasselhoff auf Verbrecherjagd ging. Nun hat sich der Wuppertaler Sebastian Geil einen dreißigjährigen Traum erfüllt, wie der WDR berichtet: Er hat den schwarzen Flitzer, mit vollem Namen "Knight Industries Two Thousand", originalgetreu nachgebaut. Drei Jahre bastelte er an dem Musclecar mit Köpfchen - das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie.

Nicht nur die Karosserie sieht dem echten K.I.T.T. zum Verwechseln ähnlich - auch der kultige rote LED-Streifen, der K.I.T.T.s künstliche Intelligenz verbildlicht, ist mit an Bord. Der Wagen spricht sogar in der charakteristisch nüchternen Stimmlage, die den smarten Pontiac Firebird Trans Am so unverwechselbar macht. Auch die Armaturen und Anzeigen im Inneren des Wagens erscheinen äußerst Detailverliebt. Dank moderner Technik wirkt der Bildschirm im Inneren sogar noch einen Tick futuristischer als in der originalen TV-Serie.

In der WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" rollt der Hobbybastler sichtlich zufrieden durch die Straßen Wuppertals. Im Hintergrund grollt der Motor des US-Boliden. "Ich habe über dreißig Jahre von so einem Wagen geträumt und ich glaube, jeder kennt das, jeder hat bestimmt schon mal mit seinem Auto gesprochen", schwärmt der Wuppertaler in dem Filmbeitrag. "Ich schlafe auch teilweise in meinem Auto, ich weiß es ist ziemlich verrückt, aber ich liebe dieses Auto einfach", fügt er hinzu. So viel steht fest: Was sprechende Technik angeht, ist K.I.T.T. seiner Smartphone-Nachfahrin Siri zumindest in Sachen Coolness um Längen voraus.

amt

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