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Drohende Überhitzung: Los Angeles streicht seine Straßen weiß - wegen des Klimawandels

Um die Schäden durch den Klimawandel einzuschränken, geht die Stadt Los Angeles einen drastischen Schritt: Sämtliche Straßen sollen in naher Zukunft weiß werden. So will man die Temperatur um 2 Grad senken. Doch es ist nicht die einzige  Maßnahme.

Los Angeles Straßennetz Intersection

Los Angeles ist neben schicken Straßen in Hollywood vor allem für seine gigantischen Highways bekannt

Kalifornien ist das Land des schönen Wetters. 27,5 Regentage hat Los Angeles im Durchschnitt - pro Jahr. Davon können Norddeutsche nur träumen. Durch andauernde Dürre entwickelt sich die viele Sonne und der Mangel an Regen aber zum echten Problem. Nun will die Stadt der Engel dem mit einem ganz eigenen Ansatz entgegentreten. Sämtliche Straßen sollen in Zukunft in weißem Glanz erstrahlen.

Der schwarze Asphalt ist durch die ständige Sonneneinstrahlung eine echte Hitzequelle. Dabei sind Städte auch so schon deutlich wärmer als ländliche Gegenden: Satte 3 Grad Celcius sind Metropolen in den USA im Schnitt wärmer, berichtet "Popular Science". Neben den Straßen sorgen etwa die fehlenden schattenspendenden Bäume sowie die enge Bebauung für höhere Temperaturen.

Weiße Straßen statt schwarzer Lunge

Einfach weiß angepinselt werden die Straßen aber nicht. Los Angeles will sie mit einem Überzug aus "Coolseal" bedecken. Das hellgraue Material wurde eigentlich vom Militär entwickelt, um Flugfelder kühl zu halten. So sollen die speziell gekühlten Stealthfighter beim Herumstehen auf dem Rollfeld nicht indirekt aufgewärmt werden. Bis zu 7 Grad kühler soll Coolseal Asphaltflächen halten, LA erhofft sich durch die Maßnahme eine Temperatursenkung von etwa 2 Grad.

In Los Angeles ist die Hitze nicht nur wegen der Dürre ein Problem. Der Großteil der Bürger setzt wegen der großen Distanzen nach wie vor auf das Auto als Hauptfortbewegungsmittel. In der Hitze wird aus den Abgasen schnell giftiger Smog. Wegen der Wärme laufen zudem in den meisten Häusern Klimaanlagen - die dann draußen die Luft zusätzlich aufheizen, was wiederum die Stromrechnungen nach oben treibt.

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Klimaziele einhalten

Alleine auf die Straßen will Los Angeles sich aber nicht verlassen. Bürgermeister Eric Garcetti plant außerdem die Pflanzung von deutlich mehr Bäumen. Langfristig sollen zudem auch die Dächer weiß gefärbt werden. Zumindest die, auf denen keine Solarpanele verbaut sind. New York experimentiert schon länger mit dem Einsatz reflektierender Dächer, um die Stadt abzukühlen. Die australische Metropole Melbourne setzt auf zusätzliche Bäume.

Mit der Initiative widerspricht Los Angeles direkt der nationalen Politik unter Donald Trump. Der US-Präsident hat mehrfach den Klimawandel geleugnet, unter seiner Führung traten die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Bürgermeister Garcetti hat sich schon im Sommer an die Spitze einer Bewegung von US-Städten gestellt, die trotz der Aufkündigung die Pariser Klima-Ziele erreichen will. Mittlerweile beteiligen sich über 7400 Städte daran.

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Getty Center

Getty Center

Mit zwei Millionen Besuchern pro Jahr ist das Kunstmuseum des 1976 verstorbenen Öl-Milliardärs Paul Getty nach der Universal Studio Tour und noch vor dem Hollywood Boulevard und Venice Beach die Hauptattraktion der Stadt. Die fünf Gebäude aus rohem und poliertem Travertin des Architekten Richard Meier zeigen nur einen Bruchteil der 50.000 Werke umfassenden Sammlung. Das Kapital der weltgrößten Kunststiftung beträgt 6 Milliarden US-Dollar. Mit den jährlichen Zinsen in Millionenhöhe werden ständig neue Objekte erworben und die Forschungseinrichtungen finanziert.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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