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Mini Clubman All4: Die Allzweckwaffe Mini Clubman mit Allrad

Mini bringt seinen Clubman ab März auch mit Allradantrieb auf den Markt. Gerade das richtige für diejenigen, die auf den neuen Countryman nicht warten wollen.

Mini Clubman All4

Mini Clubman All4

Der neue Mini Countryman wird deutlich wachsen und sich nicht nur durch seine größeren Dimensionen erwachsener denn je präsentieren. Doch bis der neue Crossover der Brit-Bayern kommt, vergeht noch rund ein Jahr. Wer auf die höhere Sitzposition und den SUV-Charme verzichten kann, dürfte sich daher für den Mini Clubman erwärmen können, der ab dem Frühlingsanfang auch mit Allradantrieb zu bekommen ist.

Allzweckwaffe
Mini Clubman All4

Mini Clubman All4

Der Allradantrieb entspricht mit seiner variablen Kraftverteilung weitgehend der von BMW 2er Active Tourer oder dem BMW X1. Im Normalbetrieb wird die Motorleistung nahezu ausschließlich über die Vorderachse übertragen. Verliert die an Haftung, geht die überschüssige Kraft per Lamellenkupplung nach hinten. Zunächst werden bei beiden Clubman-Topmotorisierung Mini Cooper S (141 kW / 192 PS) und Mini Cooper SD (140 kW / 190 PS) optional mit Allradantrieb verfügbar sein. Der zwei Liter große Benziner schafft den Spurt 0 auf Tempo 100 in sieben Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h, während der Normverbrauch zwischen 6,3 und 7,0 Litern liegt. Der 190 PS starke Zweiliter-Diesel verbraucht 4,8 Liter und bietet mit 222 km/h Spitze und 0 auf 100 km/h in 7,2 Sekunden nahezu identische Fahrleistungen.

Der Kunde hat beim 4,25 Meter langen Benziner die Wahl, ob er lieber manuell schaltet oder die Gangwahl einer achtstufigen Getriebeautomatik überlässt. Der Dieselallradler ist immer an eine Automatik gekoppelt. Serienmäßig sind die Allradversionen mit 17-Zöllern unterwegs; auf Wunsch gibt es zudem Räder mit 18 oder 19 Zoll. Trotz Allradantrieb bleibt der Mini Clubman variabel und geräumig. Der 360 Liter große Laderaum lässt sich durch Umlegen der Rückbank (40:20:40) auf bis zu 1.250 Liter erweitern. Der Basispreis für den Mini Cooper S Clubman All4 liegt bei 29.500 Euro; der Topdiesel kostet mindestens 33.500 Euro.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.