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Aston Martin Vanquish S Ultimate: Britische Dreifaltigkeit

Aston Martin legt eine Sonderedition des Vanquish S auf. Die "Ultimate Edition" ist mit Carbon veredelt und nur in drei Farben und Innenräumen zu bekommen. Allerdings ist dieser Luxus GT auf 175 Exemplare limitiert. Wer einen haben will, sollte sich also beeilen.

Der Diffusor ist aus Carbon

Der Diffusor ist aus Carbon

Das Beste kommt zum Schluss! Wie es bei Sportautos Usus ist, gibt es kurz vor dem Wechsel einer Modellreihe noch eine Sonder-Edition, die den Abschied versüßen soll. Da nächstes Jahr die nächste Vanquish-Generation in den Schauräumen der Händler steht, macht auch Aston Martin keine Ausnahme und legt noch die auf 175 Exemplare limitierte "Ultimate"-Version des Vanquish S auf Kiel. Hinter verheißungsvollen Namen verbirgt sich kein Über-Vanquish mit exorbitanten Mehr-PS, sondern ein aufgepäppelter Abschiedswagen mit edler Optik - sowohl als Coupé als auch als Cabrio.

Britische Dreifaltigkeit
Der Diffusor ist aus Carbon

Der Diffusor ist aus Carbon

An Carbon wird beim finalen Auftritt des britischen GT-Flaggschiffs nicht gespart: Die Seitenschweller und die Trittbretter sind aus dem Verbundwerkstoff. Auf letzteren prangt eine Ultimate Plakette und signalisiert, welchen heiligen Innenraum man gleich entert. Der Ultimate-Schriftzug auf den Kopfstützen der Sitze ist mit einer aufwendigen Stickerei realisiert - je nach Cockpitfarbe ändert sich die Farbe des Fadens. Drei Lack- und Innenraum-Kombinationen stehen zur Auswahl. Der schwarze Lack "Ultimate Black" ist eine Reminiszenz an die Farbe der ersten Vanquish S Ultimate Edition und wird mit einem Kupfer-Ton kombiniert, der sich im Rahmen des Kühlergrills, auf den Flanken, den Lufthutzen auf der Motorhaube, den Kühlergrill und dem Diffusor wiederfindet. Im Innenraum sind die Stickereien und die Applikationen in Kastanienbraun gehalten.

Die zweite Komposition nimmt sich die Funktionskleidung der Sportler zum Vorbild. Der xenongraue Lack wird mit kobaltblauen Elementen geschmückt. Im Innenraum, der mit Leder in Phantom Grey verkleidet ist, sorgen Teile in "Electron Gelb" für einen Farbtupfer, während die Stickereien im Blauton "Spectral Blue" gehalten sind. Aller guten Dinge sind drei. Das gilt auch für den Vanquish S Ultimate. Die dritte Variante erstrahlt in einem kaltem Weiß mit Bronze-Akzenten und einem kastanienbraunen Cockpit, in dem Bauteile in "Obsidian Black" für den nötigen Kontrast sorgen. Zusätzlich zu diesen vorgegebenen Designs kann der Käufer die Außenhülle und das Interieur mit jedem beliebigen Paket aufwerten, ohne einen Cent zusätzlich dafür zu bezahlen. Allerdings kostet der Aston Martin Vanquish S Ultimate als Coupé 278.995 Euro und als Volante (Cabrio) 293.995 Euro. Geordert werden kann ab sofort und die ersten Autos werden im ersten Quartal 2018 ausgeliefert.

Um die Kraft braucht man sich bei einem Aston Martin Vanquish S keine Sorgen machen. Der Antriebsstrang besteht aus dem bekannte Komponenten - also dem V12-Motor mit 603 PS mit einem maximalen Drehmoment von 630 Newtonmetern und der Achtgang-Automatik. Das bedeutet beim Coupé in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und Vorwärtsdrang bis 323 km/h.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.