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Aston Martin Vantage: Dynamischer Handschlag

Der Aston Martin Vantage soll dem Porsche 911 den Garaus machen. Eine verwindungssteife Karosserie und das erstmals bei der englischen Sportwagenmarke eingesetzte E-Differential sollen die nötige Agilität garantieren.

Das Cockpit zeigt die technische Verwandtschaft zu Mercedes

Das Cockpit zeigt die technische Verwandtschaft zu Mercedes

Andy Palmer platzt der Stolz aus jeder Naht seines dunkelblauen Anzugs. "Der Vantage ist der Wochenend-Krieger, mit dem man auch auf die Rennstrecke geht", strahlt der Aston Martin-Chef. Damit ist die Positionierung des neuen Aston Martin auf den Punkt gebracht: Der Porsche 911 ist im Visier der Briten. Mit Ankündigungen taten sich die Briten bisher immer leicht: Die Tradition und die Optik stimmten bei Aston Martin in den letzten Jahren, doch die Modernität des Antriebsstrangs und des Infotainments konnte mit dem schicken Äußeren der Sportwagen aus dem Vereinigten Königreich nicht immer mithalten.

Dynamischer Handschlag
Das Cockpit zeigt die technische Verwandtschaft zu Mercedes

Das Cockpit zeigt die technische Verwandtschaft zu Mercedes

Das soll jetzt alles anders werden. Schließlich hat man jetzt Mercedes-AMG im Boot, was sich im Cockpit und beim Antriebsstrang bemerkbar macht. Die Kraft, um das 1.530 Kilogramm schweren Zweisitzer auf 314 km/h zu katapultieren, kommt von dem V8-TwinTurbo-Motor aus dem Mercedes-AMG GT mit 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 685 Newtonmetern. Die Achtgang-Automatik stammt von ZF, aber, wie es sich für einen echten britischen Sportwagen gebührt, ist auch eine manuelle Siebengang-Dogleg-Schaltung geplant, bei der der zweite Gang direkt über dem dritten liegt. Nach 3,6 Sekunden soll der Vantage die 100 km/h-Marke knacken und sich mit einem Norm-Durchschittsverbrauch von 10,5 l/100 km auch an der Zapfsäule zurückhalten.

Damit der Vantage fahrdynamisch im Revier der deutschen Konkurrenten wildern kann, ist die Karosserie verwindungssteifer und das Fahrwerk straffer, als beim Aston Martin DB11. "Wir wollen immer hecklastig sein", sagt Andy Palmer. Also folgt auch der Vantage diesem Dogma. Für Traktion sorgen erstmals bei Aston Martin ein E-Differential an der Hinterachse, das innerhalb von wenigen Millisekunden eine vollständige Sperrwirkung generieren kann und ein Diffusor am Heck. Die Achslastverteilung des 4,47 Meter langen Font-Mittelmotorsportwagens ist mit 50:50 perfekt und die Karosserie sorgt für Abtrieb ohne große Spoiler, lediglich ein Gurney Flap beeinflusst den Luftstrom. Dazu kommen Hightech-Ingredienzen wie eine Antriebswelle aus Carbon und ein Aluminium-Torsionsrohr.

"Der Türgriff reckt sich entgegen, wie der Handschlag eines britischen Gentleman", schmunzelt Andy Palmer. Das Interieur des Zweisitzers mit dem Acht-Zoll-Bildschirm und der Bedieneinheit zeigt die technische Verwandtschaft zu Mercedes-Benz. Allerdings bemüht sich Aston Martin mit Leder, Carbonapplikationen und Vantage-Stickereien auf den Kopfstützen seine eigene Note im Innenraum zu verwirklichen. Fein einrastende Aluknöpfe und die in Form eines Dreiecks angeordneten Fahrstufen-Wahlknöpfe der Achtgangautomatik gehören ebenfalls dazu. Im Frühjahr 2018 werden die ersten Exemplare ausgeliefert, auch einen GTE-Sportwagen wird es vom Vantage geben.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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