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BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé: Italienische Träume

Alle Jahre wieder lädt BMW im Frühjahr zum elitären Concorso d‘Eleganza an den Comer See. Diesmal wird es neben alten Klassikern einen Ausblick auf ein mögliches 7er Coupé geben.

Die Örtlichkeit der erlauchten Luxusherberge Villa d\'Este am Comer See und der Concorso d\'Eleganza als exklusivste Oldtimerveranstaltung der Welt sind gleichermaßen eine Schau. In diesem Jahr kommt eine weitere hinzu und die ist moderner denn je. Nachdem BMW im vergangenen Jahr eine polarisierende Zagato-Version des Sportroadsters Z4 zeigte, darf es in diesem Jahr eine Nummer größer und mindestens zwei Nummern exklusiver sein. Mit dem BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé lassen die Bayern die Fans der Marke von einem möglichen 7er Coupé träumen, der seit vielen Jahren in den Köpfen einiger BMW-Verantwortlichen herumschwebt.

Mit dem gemeinsam von BMW und dem italienischen Designstudio Pininfarina kreierten Einzelstück wollen die Münchner eine Botschaft in Richtung Stuttgart und München schicken, dass es in München zukünftig nicht allein um BMW i und alternative Antriebskonzepte gehen soll. Insbesondere die neue Mercedes S-Klasse mit ihren drei Radständen und den neuen S-Klasse-Ablegern eines sportlichen Luxuscoupés und eines Nobelcabrios bereiten den selbstbewussten Bayern Unbehagen. Wie könnte man die Stimmung an der erlauchten Kundenbasis besser prüfen als mit einer Studie wie dem BMW Pininfarina Gran Lusso Coupé am perfekt in Szene gesetzten Comer See?

Technisch basiert das Einzelstück auf dem aktuellen BMW 760i mit seinem 544 PS starken Zwölfzylinder. Eleganz wird es nicht nur außen, sondern auch innen mit einem exklusiven Lederinterieur geben. Erste Fotos machen Lust auf mehr und wenn das Coupé den Besuchern des Concorso d\'Eleganza am Comer See gefällt, bekommt die betont sportliche BMW 6er Reihe vielleicht bald einen großen Bruder und der Rolls-Royce Wraight einen dynamischen Konterpart im eigenen Hause. Mehr zu sehen gibt es erst beim Concorso d\'Eleganza am Comer See von 24. bis 26. Mai.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.