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Die zehn hässlichsten Autos der Welt: Augen zu!

Über Geschmack lässt sich streiten. Definitiv auch über diese Liste der zehn Design-Fehlgriffe der Automobil-Industrie.

Jeder kennt die Geste, wenn sich ein Zuhörer die Finger in die Ohren steckt und "Zu viel Information" jammert. Dann hat irgendjemand eine eher peinliche Geschichte erzählt. Das visuelle Pendant zu dieser körpersprachlichen Aussage gibt es auch. Also Hände vor die Augen und ebenfalls den Informations-Überschuss beklagen. Der Grund sind diesmal nicht die hörbare Erlebnisse eines Freundes, sondern die sichtbaren Resultate eines Automobil-Designers. Auch wenn sich über Geschmack streiten lässt, sind manche Autos optisch der Griff in die berühmte Porzellan-Schüssel. Achja, eines noch: Die Reihenfolge der automobilen Design Hall of Shame ist willkürlich gewählt.

Die zehn hässlichsten Autos der Welt: Augen zu!
Fiat Multipla

Fiat Multipla

1. Fiat Multipla 1: So sieht das also aus, wenn ein italienischer Designer unter Drogeneinfluss ein Auto entwirft. Der Multipla der ersten Generation erinnert mit seinem Vier-Augen-Gesicht und der abgefahrenen Formensprache an einen mutierten Fisch aus der amerikanischen Zeichentrickserie "Die Simpsons". Das verunstaltete Tier schwimmt im radioaktiv verseuchten Teich neben dem Atomkraftwerk herum. Der Multipla 1 hat es bis auf die Straße geschafft. Aber: Wer sich einmal in das Interieur des "Crazy Italian" wagte, wurde von einem Innenraum mit bemerkenswerter Variabilität empfangen. 2. SsangYong Actyon (2006): Wenn der BMW X6 schon polarisiert, potenziert der SsangYong Actyon dieses zwiespältige Gefühl noch. Das koreanische SUV-Coupé blitzt den Fahrer aus schrägen Augen an und das hochragende Heck vervollständigt den Angst-Reflex des Betrachters nur noch. Wer sich an den rollenden Alien herantraut, bekommt eine vernünftige Verarbeitung und einen hohen Federungskomfort geboten.

3. Nissan Juke: Wo schaue ich nur hin? Blickt man dem Nissan ins Gesicht, schießen einem sofort Gedanken an Edgar Wallace\' Krimi "Der Frosch mit der Maske" durch den Kopf. Offensichtlich hat den Japanern der Fiat Multipla der ersten Generation als Vorlage gedient. Die Italiener beeilten sich übrigens, dem Multipla ein "normales" Aussehen zu verpassen. Das ist beim Nissan nicht nötig. Der Juke verkauft sich sehr gut. War also der Multipla seiner Zeit voraus? Ein genauso naheliegender, wie aus ästhetischer Sicht, verstörender Gedanke. 4. PGO Hemera: Wo Italien vorne dabei ist, ist Frankreich nicht weit. Das gilt auch für das Rangeln um die Design-Himbeere so. Der PGO Hemera schaut aus, wie eine im Genlabor kreierte Kreuzung zwischen Mini, VW-Käfer und einem BMW-Z3-Coupé aus. Immerhin schafft das auffällige Coupé auf der Straße eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h.

5. Pontiac Aztek: Um die Jahrtausendwende kam die Rauch-Droge Azteken-Salbei (Salvia divinorum) als Konkurrenz zu Cannabis groß in Mode. Der Pontiac Aztek ist eine Reminiszenz an das gleichnamige Volk. Doch beim Betrachten des laut Pontiac ersten " Sport Recreation Vehicle" wäre ein glücklich machender Glimmstengel durchaus hilfreich, um das unproportionale Design schick zu finden. 6. Opel Agila: Mercedes A-Klasse und Opel Agila - zwei Autos, die zeigen, dass auch Designer deutscher Automarken nicht immer von der Muse geküsst sind. Beim Opel diktierten Sparzwänge das Aussehen. Denn der Agila der ersten Generation war technisch bis auf die Motoren und die Fahrwerksabstimmung identisch mit Suzuki Wagon R+, der auch nicht zwingend jeden Schönheitswettbewerb gewinnt.

7. Chevrolet MatizAuch beim xten Hinschauen wird der Chevrolet nicht schöner. Die glupschigen Froschaugen am Heck, die beliebig dreinblickenden Front-Augen und die stelzige Silhouette machen aus dem Chevi keinen Womanizer.

8. Tata NanoDas rollende Ei aus Indien kann immerhin für sich in Anspruch nehmen, den Trend zu Billigautos initiiert zu haben. Das war\'s aber dann auch schon. Optisch ist der kleine Inder eher gewöhnungsbedürftig und erinnert auch ein bisschen an den Mitsubishi i-MiEV.

9. Kia Opirus 1Barockes Design beschreibt die Formensprache des Kia Opirus wohl am treffendsten. Allerdings reden wir hier von einem Auto, das nicht in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts das Licht der Welt erblickte, sondern bis 2007 in dieser Form vom Band lief.

10. Renault Vel SatisDie Front mit dem kantigen Kühlergrill erinnern an ein Gefährt aus einem amerikanischen B-Science-Fiction-Film. Die kantige lange Motorhaube und der Heck-Bürzel machen die französische Oberklassen-Limousine umso mehr zu einem polarisierenden Gefährt.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.