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Jeep Grand Cherokee Trackhawk: Feuer frei!

Der BMW X6 M und der Mercedes-AMG GLS 63 können einpacken, es gibt einen neuen Chef auf der Straße: Der Jeep Grand Cherokee Trackhawk lässt die Konkurrenz dank seiner 717 PS Staub fressen.

Innen gibt es eine Voll-Leder-Ausstattung

Innen gibt es eine Voll-Leder-Ausstattung

Endlich! Endlich! Endlich! Jeep erhört das Flehen der Fans und verpflanzt den 6.2 Liter-Achtzylinder-Motor aus dem Dodge Challenger Hellcat in den Jeep Grand Cherokee Trackhawk. Lassen wir einfach einmal die Daten sprechen: 527 kW / 717 PS und ein Monster-Drehmoment von 875 Newtonmeter beschleunigen den Jeep Grand Cherokee Trackhawk in 3,5 Sekunden von null auf 96 km/h. Damit ist dieser Amerikaner das stärkste je gebaute SUV, das sind absolute Super-Sportwagenwerte. Nur dass hier keine tiefgeduckte Flunder über den Asphalt zischt, sondern eher eine mächtige rollende Schrankwand, namens Jeep Grand Cherokee Trackhawk., der immerhin seinerseits 2,5 Zentimeter tiefer über die Fahrbahn-Öberfläche flitzt.

Feuer frei!
Innen gibt es eine Voll-Leder-Ausstattung

Innen gibt es eine Voll-Leder-Ausstattung

Dieses 4,82 Meter lange und 2.433 Kilogramm schwere Geschoss auf vier Rädern verputzt einen Range Rover Evoque zum Frühstück und lässt Konkurrenten, wie den Mercedes-AMG GLS 63 (585 PS) oder den BMW X5 M (575 PS) einfach stehen. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt unglaubliche 290 km/h. Klar, dass nur ein Allradantrieb diese Kraft auf den Asphalt bringen kann und die Achslastverteilung ist mit 55 zu 45 (vorne / hinten) nicht weit von dem perfekten paritätischen Verhältnis entfernt. Der Allradantrieb mit dem elektronisch gesteuertem Hinterachsdifferential garantiert Traktion und jede Menge Spaß.

Dieses 4,82 Meter lange und 2.433 Kilogramm schwere Geschoss auf vier Rädern verputzt einen Range Rover Evoque zum Frühstück und lässt Konkurrenten, wie den Mercedes-AMG GLS 63 (585 PS) oder den BMW X5 M (575 PS) einfach stehen. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt unglaubliche 290 km/h. Klar, dass nur ein Allradantrieb diese Kraft auf den Asphalt bringen kann und die Achslastverteilung ist mit 55 zu 45 (vorne / hinten) nicht weit von dem perfekten paritätischen Verhältnis entfernt. Der Allradantrieb mit dem elektronisch gesteuertem Hinterachsdifferential garantiert Traktion und so jede Menge Spaß.

Fünf Fahrmodi stehen zur Auswahl: "Auto", "Sport", "Track", "Schnee" und "Tow" (Ziehen). Wie der Name schon suggeriert, gibt es bei "Auto" das Rundum-Sorglos-Paket, bei dem das Antriebsdrehmoment zu 40 Prozent an die Vorderräder und bis zu 60 Prozent an die Hinterräder geschickt wird. Bei "Sport" verschiebt sich das Verhältnis zu 30 zu 70 Prozent zu Gunsten der Hinterräder. Natürlich wird das Fahrwerk straffer und die Achtgangautomatik schnalzt die Gänge halb so schnell rein, wie bei "Auto". "Track" verschiebt das Paket an die Grenze des fahrdynamisch Machbaren: Die Schaltzeiten dauern nur noch 168 Millisekunden und das Fahrwerk ist rennstreckentauglich extrem straff. Bei "Tow" dagegen geht es wesentlich gemächlicher zu und die Kraftverteilung ändert sich wieder zu 60 zu 40 Prozent. Wenn es bei "Snow" über "Schnee und Eis geht, verteilt die Elektronik die Kraft paritätisch und so sanft wie möglich auf beide Achsen.

Damit diese mächtige Fahrmaschine auch ordentlich verzögert, ist vorne eine Brembo-Bremsanlage mit 400 Millimeter Scheiben verbaut. Deswegen steht der Jeep Grand Cherokee aus Tempo 100 schon nach 34,7 Metern. Angesichts der bewegten Masse, ein Traumwert, bei dem auch die mächtigen 20 Zoll-Reifen in der Dimension 295/45 mithelfen. Für diesen Jeep ist das Beste gerade gut genug. Die Bremskomponenten stammen von Brembo. Das adaptive Fahrwerk liefert Bilstein. Im Innenraum ertastet die Hand des Fahrers eine Voll-Leder-Ausstattung und das unten abgeflachte Lenkrad liegt gut in der Hand. Dank des 825 Watt starken Harman Kardon-Soundsystem mit 19 Lautsprechern und zwei Subwoofern gibt es mächtig was auf die Ohren. Allerdings müssen sich die kaufwilligen Fans noch bis zum Herbst dieses Jahres gedulden, ehe sie mit einem Jeep Grand Cherokee Trackhawk, der hiesigen Konkurrenz das Leben schwermachen. Über den Preis schweigt sich FCA noch aus.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.