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Kia e-Soul 2019: Elektrische Seele

Der Soul ist nicht nur seinem Namen nach wohl das charakterstärkste Modell im Hause Kia. Jetzt legen die Koreaner die dritte Version des Soul auf und machen ihn dabei zum Elektromodell.

Kia e-Soul 2019 - und 395 Nm maximalem Drehmoment

Kia e-Soul 2019 - und 395 Nm maximalem Drehmoment

Denn zumindest in Europa wird der Kia Soul zum e-Soul und somit ist er ab 2019 in unseren Breiten allein mit elektrischem Antrieb unterwegs. Dabei betreten die Koreaner Neuland bei der Akkutechnik. Während die meisten Autohersteller bei Hybriden und Elektroautos auf Lithium-Ionen-Akkus setzen oder sogar wie Toyota noch mit betagter Nickel-Metallhydridtechnik unterwegs sind, zieht der Soul seine Leistung aus einem Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 64 kWh, der den Elektromotor mit seiner Leistung von 150 kW / 204 PS mit entsprechender Akkuleistung versorgt. Das maximale Drehmoment des E-Motor stieg von 285 auf 395 Nm. Die genaue Reichweite steht noch nicht fest; dürfte jedoch bei deutlich über 400 Kilometern liegen, ehe der Kia e-Soul über seinen CCS-Stecker wieder elektrische Nahrung aufnimmt.

Elektrische Seele
Kia e-Soul 2019 - und 395 Nm maximalem Drehmoment

Kia e-Soul 2019 - und 395 Nm maximalem Drehmoment

Das Design der neuen Soul-Generation hat sich in seinen Proportionen nicht geändert. Jedoch wirkt das neue Modell nicht mehr ganz so pausbäckig und daher moderner als sein Vorgänger. Das zeigt sich insbesondere an Scheinwerfermodulen, Schürzen und Designdetails. Im Innenraum gibt es das bekannt gute Platzangebot, sowie ein neues Cockpit mit einem 10,25 Zoll großen Multifunktionsbildschirm für Einstellungen, Energiefluss, Navigation und Rückfahrkamera. Neu sind die vier verschiedene Fahrmodi Eco, Eco+, Comfort und Sport sowie die verschiedenen Stufen der Bremsenergierückgewinnung, die sich deutlich auf das Fahrstrecke auswirken soll.

Gewonnen haben sollen auch Fahrkomfort und -dynamik, denn die Hinterachse wurde komplett neu entwickelt. Während die LED-Scheinwerfer serienmäßig sind, gibt es zahlreiche Fahrerassistenzsysteme wie Abstandstempomat mit Notbremsassistent sowie Helfer für Spurhalten, Totwinkel, Einparken und Rückwärtsfahren gegen Aufpreis.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.