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Mercedes S-Klasse Coupé / Cabrio Modellpflege: Nachgelegt

Gerade erst hat die S-Klasse Limousine eine sanfte Modellpflege bekommen, da legt Mercedes auf der IAA 2017 Mitte September die Hand an Coupé und Cabrio gleicher Baureihe.

Mercedes S-Klasse Coupé 2018 - optisch kaum verändert

Mercedes S-Klasse Coupé 2018 - optisch kaum verändert

Optisch ist wie bei der Mercedes S-Klasse Limousine durch die Modellpflege zum Jahrgang 2018 von außen nicht viel zu erkennen. Coupé und Cabriolet der Stuttgarter sind unverändert chic, elegant und sportlich. Details wie OLED-Rückleuchten oder das leicht veränderte Gesicht fallen nicht einmal beim zweiten Blick auf. Auch im Innenraum sind die Veränderungen ebenso überschaubar. Auf auffallendsten sind noch die beiden neuen 12,3-Zoll-Displays im Armaturenbrett, die nun unter einer durchgehenden Glasscheibe miteinander verbunden sind. "Mit ihrem unverwechselbaren, exklusiven Design und den edlen Materialien mit höchster Wertanmutung im Innenraum verkörpern das neue S-Klasse Coupé sowie S-Klasse Cabriolet unsere Interpretation von Modern Luxury", so Daimler-Vertriebsvorstand Britta Seeger, "beide Luxus-Viersitzer sind mit der neuesten Spitzentechnik der S-Klasse ausgestattet." Nachgelegt wurde bei den Fahrerassistenzsystemen. Der aktive Abstands-Assistent und der Lenkassistent unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken jetzt noch komfortabler, da die Geschwindigkeit beispielsweise in Kurven, vor Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch angepasst wird. Dafür nutzt beispielsweise der aktive Abstandsassistent deutlich mehr Karten- und Navigationsdaten als bisher.

Nachgelegt
Mercedes S-Klasse Coupé 2018 - optisch kaum verändert

Mercedes S-Klasse Coupé 2018 - optisch kaum verändert

Auch bei den Motoren bleibt abgesehen von einer neuen Nomenklatur beinahe alles beim Alten. Das 367 PS starke Basismodell des Mercedes S-Klasse Coupés heißt nun S 450 statt S 400. Immerhin frisch ist die Neungang-Automatik aus eigenem Hause. Komplett neu ist jedoch der doppelt aufgeladene V8-Motor des S 560, der mit 367 kW / 469 PS und 700 Nm maximalem Drehmoment den bisherigen S 500 bei Coupé und Cabriolet ablöst. Mit einem Normverbrauch von 8,0 bzw. 8,7 Litern (Allrad) ist der kraftvollere Achtzylinder im S-Klasse Coupé deutlich sparsamer als der kleinere Sechszylinder, der als Allradversion mindestens 8,9 Litern verbraucht. Unverändert im Programm die beiden AMG Versionen S 63 (Achtzylinder mit 612 PS) und der S 65 (Zwölfzylinder mit 630 PS), wovon jedoch nur der 63er als Allrad im Programm ist. Die genauen Preise stehen noch nicht fest, werden jedoch durch eine leicht verbessere Serien- und Sicherheitsausstattung leicht über den Preisen der bisherigen Modelle liegen, die bei 100.560 Euro für das S 400 Coupé bzw. bei 140.544 Euro für das S 500 Cabrio beginnen.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.