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Mit Vollgas auf Verbrecherjagd Polizei in Abu Dhabi testet Supersportler als Streifenwagen

Schneller als die Polizei erlaubt - der Lykan HyperSport
Schneller als die Polizei erlaubt - der Lykan HyperSport
© Lykan Hypersport (Official Press)
Schnelle und exklusive Autos gehören in Abu Dhabi zum normalen Straßenbild. Wer Strafzetteln entkommen will, kann bisher ordentlich Gas geben und sich aus dem Staub machen. Mit dem Lykan HyperSport erklärt die Polizei den Rasern den Krieg.

Der Besitz eines schnellen und exklusiven Autos gehört in Teilen von Abu Dhabi zum guten Ton. Naheliegend, dass die eine oder andere Überschreitung des Tempolimits an der Tagesordnung ist.

Mit dem Lykan HyperSport macht die Verbrecherjagd richtig Spaß.
Mit dem Lykan HyperSport macht die Verbrecherjagd richtig Spaß.
© Lykan Hypersport (Official Press)

Auf der Suche nach dem richtigen Mittel gegen Verkehrsrowdys mit Supersportwagen testet die Polizei jetzt einen Supersportwagen. Die Leistungsdaten versprechen eine Menge Spaß bei der Jagd nach Temposündern. Dank Twinturbo holt der Lykan HyperSport aus dem 3,7 Liter großen Boxermotor 780 PS und 960 Newtonmeter Drehmoment. Die mittige Anordnung des Motors und der konstruktiv bedingt niedrige Schwerpunkt sprechen zudem für eine gute Straßenlage. Von 0 auf 100 in 2,8 Sekunden, der Spurt auf 200 Km/h gelingt in unter 10 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 385 Km/h. Der ohnehin eher theoretische Wert von 13,5 Litern Verbrauch dürfte bei einem Kaufpreis von circa 3 Millionen Euro eine Randnotiz bleiben.

Wichtig für ein Polizeiauto ist naturgemäß seine Sonderausstattung. Polizeiausstatter ekin stattet den Supersportler mit dem System ekin Patrol aus. Dabei handelt es sich um eine Art High-Tech Blaulichtbalken. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dieser Balken als Allzweckwaffe, mit der neben Temposündern auch Verbrecher überführt werden können. Eine Geschwindigkeitsmessung von vorbeifahrenden Autos ist jederzeit ohne den Aufbau einer herkömmlichen Radarfalle möglich. Dank Videoaufzeichnung können sich die Temposünder nicht mehr rausreden. Hochauflösende, vernetzte Kameras ermöglichen es der Polizei darüber hinaus Kennzeichen einzuscannen und in Echtzeit mit vorhandenen Datenbanken abzugleichen. Eine Gesichtserkennung inklusive Abgleich mit der entsprechenden Datenbank ist ebenfalls möglich.

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© Lykan Hypersport (Official Press)

Ein Pilotprojekt mit dieser Technik gab es bereits in Baku. Dort allerdings nicht mit einem Drei-Millionen-Superportwagen als Basisfahrzeug.

Falls die Verbrecherjagd mit so einem Geschoss irgendwann langweilig wird, sollte sich die Polizei schon mal den 29.11.2015 in den Kalender schreiben, dann macht die Formel-1 Station in Abu Dhabi. Vielleicht ist die Rennstrecke das bessere Terrain für den Lykan HyperSport.


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