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Internationaler Vergleich: So anerkannt ist der deutsche Führerschein im Ausland

Kaum ein Führerschein ist im Ausland so angesehen wie die deutsche Fahrerlaubnis. In fast allen Ländern der Welt wird das deutsche Dokument akzeptiert. Die Russen haben es deutlich schwerer.

Der Weg zum Führerschein ist mit Mühe und Kosten verbunden.

Der Weg zum Führerschein ist mit Mühe und Kosten verbunden.

Das Portal "Compare the market" hat auf einer interaktiven Karte dargestellt, wie anerkannt die jeweiligen Führerscheine sind. Deutschland bildet mit Großbritannien und Frankreich die Spitzengruppe. Für Urlauber ist das angenehm. Sie können mit dem heimischen Dokument im Ausland einfach ein Auto fahren. Innerhalb der EU ist das für alle Mitgliedsländer garantiert, außerhalb hängt es von zwischenstaatlichen Abkommen ab, ob die Papiere anerkannt sind. Eine gute Position im Ranking hat dann auch mehr mit dem Fleiß der Diplomaten zu tun, als mit der Güte der Fahrschulen. In dem Vergleich, der 22 Länder umfasst, rangieren die USA immerhin noch auf Platz sieben, Russland erreicht nur den letzten Platz. Kleiner Trost für russische Autofahrer: Die Staaten, die in der Grafik gar nicht auftauchen, dürften im Ausland noch unbeliebter sein.

Screenshot der interaktiven Karte.

Screenshot der interaktiven Karte.

Umtausch bei Umzug

Ein wichtiger Faktor für das Ranking ist, was bei einem dauerhaften Wohnortwechsel geschieht. Im besten Fall wird die alte Lizenz gegen einen Schein des neuen Landes ausgetauscht. Im schlechtesten muss man wie ein absoluter Neuling wieder zur Fahrschule gehen. Auch hier schneidet Deutschland gut ab.

Unfug am Steuer: Handys, Bier und Zeitungslesen - das ist im Auto alles verboten
Im Sommer wird es warm, ist Nacktfahren dann erlaubt? Im Prinzip darf jeder nackt fahren, solange es andere nicht sehen können, erst dann würde man öffentliches Ärgernis erregen. Frauen sollten also zumindest einen BH tragen.

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 Spezielle Besonderheiten des jeweiligen Führerscheins gelten allerdings häufig nur im eigenen Land. Es ist eher unwahrscheinlich, dass eine Erlaubnis für das begleitete Fahren unter 18 Jahren auch im Ausland anerkannt wird. Inhaber der alten Führerscheinklasse III müssen bei einem Umtausch mit Einbußen rechnen. In Deutschland dürfen sie mit dem alten Pkw-Führerschein sogar Lastzüge mit Anhänger kutschieren, solange bestimmte Gewichtsgrenzen eingehalten werden. Diese Sonderrechte können bei einem Umtausch verloren gehen.

Ein "Internationaler Führerschein" löst die Probleme im Ausland übrigens nicht. Er ist kein eigenständiges Dokument, sondern gilt nur im Zusammenhang mit den nationalen Papieren. Durch die internationale Normung vermeidet man lediglich Verständnisprobleme bei Kontrollen.

Hier geht es zur interaktiven Karten von Compare the market


Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.