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Neues Verkehrsmittel: Studie: E-Scooter sind nicht so umweltschonend wie gedacht

E-Scooter produzieren im Gegensatz zu motorbetriebenen Fahrzeugen bei der Fahrt kein CO2. Umweltfreundlich sind sie dennoch nicht, zeigt eine neue Studie aus den USA.

Mann auf E-Scooter

E-Scooter sind vor allem in der Herstellung CO2-intensiv – und haben meist nur eine kurze Lebensdauer

DPA

E-Scooter sind und bleiben ein umstrittenes Verkehrsmittel. In vielen deutschen Städten sind die elektrischen Tretroller mittlerweile verfügbar und gehören zum Stadtbild – nicht immer in positiver Hinsicht. Viele Passanten nehmen die Roller, die auf Gehwegen umherstehen, eher als störend wahr. Immer wieder wird zudem auf das Sicherheitsrisiko, das E-Scooter im Straßenverkehr darstellen können, verwiesen. Und auch der Nutzen für die Umwelt ist umstritten, wie eine Studie von Wissenschaftlern der North Carolina State University zeigt.

E-Scooter: Hoher CO2-Ausstoß in der Herstellung

In der Untersuchung, die Anfang August im Fachjournal "Environmental Research Letter" veröffentlicht wurde, beschäftigten sich die Autoren mit dem CO2-Ausstoß der Scooter im Vergleich zu anderen gängigen Verkehrsmitteln. Dabei wurde nicht nur analysiert, wie viele Emissionen bei den Fahrten produziert werden, sondern auch, wie sich beispielsweise die Herstellung und Instandhaltung auf die CO2-Bilanz auswirken – ein sogenanntes "Life-Cycle Assessment". Dabei kamen die E-Scooter nicht gut weg.

Die Roller erwiesen sich nämlich als weniger umweltfreundlich als gemeinhin angenommen wird. Zwar ist die Fahrt an sich emissionsfrei. Der Strom zum Laden der Roller verbraucht etwas CO2, der Löwenanteil aber entfällt auf die Herstellung. 50 Prozent der Emissionen entstehen durch die verwendeten Rohstoffe, den Herstellungsprozess und den Transport der Roller, die meist in China produziert werden, an ihren eigentlichen Einsatzort. Viel CO2 wird außerdem durch die Fahrten, bei denen quer durch die Stadt E-Scooter nachts eingesammelt und zu Ladestationen gebracht werden. Verglichen mit anderen Fahrzeugen haben E-Scooter zudem eine sehr kurze Lebenszeit (theoretisch zwei Jahre).

E-Scooter-Fahren erzeugt mehr CO2 als Busfahren

In der Gesamtschau erzeugt ein E-Scooter laut der Studie mehr CO2 pro Meile als ein gut besetzter Dieselbus. Immerhin werden aber nur halb so viele Treibhausgase produziert als bei Autos. Dennoch kommen die Forscher zu dem Schluss, dass das E-Scooter-Fahren in den meisten Fällen die umweltschädlichere Variante ist. Sie befragten nämlich E-Scooter-Fahrer in der Stadt Raleigh in North Carolina nach ihren konkreten Nutzungssituationen und -motiven.

Die Umfrage ergab, dass nur 34 Prozent das Auto genommen hätten, wären sie nicht mit dem Scooter unterwegs gewesen. Zwei Drittel hätten also statt des Rollers im Normalfall eine umweltfreundliche Variante der Fortbewegung gewählt – sei es der Bus, das Fahrrad und das Zufußgehen. 7 Prozent wären sogar einfach zu Hause geblieben.

Quellen: Studie "Are e-scooters polluters? The environmental impacts of shared dockless electric scooters" / "Heise"

epp
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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.