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Opel GTC Genève: ASTRAiner Golf-Jäger

Misswirtschaft, Design-Verfehlungen und Qualitätsmängel - Opel trägt schwer an der Last der letzten Jahre. Da liegt die Idee nahe, einen Großteil der Hypotheken mit einem Pinselstrich zu tilgen.

Misswirtschaft, Design-Verfehlungen und Qualitätsmängel - Opel trägt schwer an der Last der letzten Jahre. Da liegt die Idee nahe, einen Großteil der Hypotheken mit einem Pinselstrich zu tilgen. Vollbringen soll dieses Kunststück Opels neuer Design-Direktor Martin Smith. Auf dem Genfer Autosalon gibt die sportliche Studie GTC einen Ausblick, welche einladenden Schwünge den Opel der Zukunft auszeichnen werden.

Alle Kraft für den Astra

Vom Dornröschen-Schlaf direkt auf die Überholspur - in Rüsselsheim drängt die Zeit, und so schlägt bei Opel die Stunde der Visionäre. Hat man mit dem aktuellen Vectra bewiesen, dass man bei Opel sehr wohl noch in der Lage ist, attraktive und technisch anspruchsvolle Autos zu bauen, konzentrieren sich die Anstrengungen nun auf die Runderneuerung des Opel Astra. Um den einstigen Golf-Jäger vor dem Absturz ins automobile Niemandsland zu bewahren, braucht es mehr als nur solide Technik.

GTC Genève - sollte so Opels Zukunft aussehen?

"Sportlich" muss es sein

"Mit dem GTC Genève zeigen wir, wie wir uns einen sportlicher Dreitürer vorstellen", erklärt Opels oberster Pinselschwinger Smith selbstbewusst. Dass die Betonung dabei auf "sportlich" liegt, wird vor allem Opel-Freunden der ersten Stunde Hoffnung machen. Zu lange mussten die Anhänger des Rüsselsheimer Blitzes mit biederen Allerweltsautos leben. Offiziell ist das kompakte viersitzige Coupé natürlich nur eine Design-Studie. Wobei man auch bei Opel zugeben muss, dass der Gran Tourismo Compact (GTC) einen Ausblick auf künftige Modellreihen gibt.

Verspielte Details

Modellreihen? Zunächst dreht sich alles um den Astra. Allzu viele Abstriche werden die zukünftigen Kompakt-Kunden kaum machen müssen. Nun gut, Details wie die verspielten Scheinwerfer und Bremsleuchten und das dunkel getönte Glasdach wird man auch in Zukunft bei keinem Opel-Händler ordern können. Der Rest der GTC ist aber durchaus massentauglich. Dynamisch: das extreme Kuppeldach. Markant: die gepfeilte Motorhaube und die steil ansteigende Fensterfront. Bekannt: die Form der Frontschürze mit dem großen unteren "Kühlermaul". Und auch die Proportionen sind bei einer Länge von 4,34 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern nicht aus der Luft gegriffen.

Innere Werte

Für Studien gänzlich ungewöhnlich: der zurückhaltenden Look des Innenraums. Mit Leder eingefasste Cashmere-Sitze, robuste Schalter und Hebel, markante Formen. Keine Spur von den sonst üblichen Aluminium-Applikationen und bunt blinkenden Multifunktionsdisplays. Offiziell, um vom Klischee "Aluminium gleich Sportlichkeit" wegzukommen. Inoffiziell ist das GTC-Cockpit aber einfach ganz eng verwandt mit dem echten Astra-Cockpit.

Gewissheit wird es erst auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt geben. Dort werden der neue Golf und der neue Astra als Weltpremieren erstmals aufeinander treffen.

Jochen Knecht

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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