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Bußgeld-Erhöhung: Daumenschrauben für Raser und Drängler

Die Zeiten für Verkehrssünder werden im kommenden Jahr deutlich härter werden: Laut einem Zeitungsbericht verdoppeln sich die Bußgelder für Raser und Drängler. Diese drastische Erhöhung wird die Bundesregierung angeblich schon bald beschließen.

Raser und Drängler sollen ab dem kommenden Jahr wesentlich stärker zur Kasse gebeten werden. Die Bußgelder für gefährliches Überholen und nichtangepasste Geschwindigkeit würden ab dem 1. Januar 2009 verdoppelt, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Vorlage für den neuen Bußgeldkatalog. Gefährliches Überholen zum Beispiel werde 100 Euro statt bislang 50 Euro kosten. Dieselben Sätze gelten für unangepasste Geschwindigkeit etwa bei Regen und Glätte.

Ist die geplante Erhöhung gerechtfertigt?

Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen werden demnach teurer. So werden Fahrer mit 80 statt bislang 50 Euro zur Kasse gebeten, wenn sie in Ortschaften zwischen 21 und 25 km/h zu schnell fahren. Das Bundeskabinett wird den Gesetzentwurf laut "Bild" bereits am 21. Mai beschließen.

Wer sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer setzt, muss nach der Vorlage beim ersten Verstoß 500 statt bislang 250 Euro zahlen. Beim zweiten Verstoß werden schon 1000 Euro fällig, beim dritten 1500. Bei Rot über eine Ampel zu fahren soll 90 statt bislang 50 Euro teuer werden, wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot zeigte 320 Euro.

In den Bußgeldkatalog solle eine Erhöhungsklausel für nachweislich vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße aufgenommen werden, berichtete die Zeitung weiter. Bei Fahrlässigkeit müssten Verkehrssünder demnach einen Aufschlag von 50 Prozent des Regelsatzes zahlen.

Reuters / Reuters
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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