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Chinesische Automodelle: Auto-Kopien mit Kult-Potential

Chinesische Autobauer kopieren wie die Weltmeister. Design-Experte Paolo Tumminelli hält die Aufregung über den Copyshop China für scheinheilig, denn die Europäer kupfern auch gern ab.

Von Sebastian Viehmann

Für viele Chinesen heißt das Traumauto nicht Brilliance, Great Wall oder Chery, sondern Buick, Audi oder Porsche. "Die Leute wollen auf unser westliches Niveau, und sie wollen auch unsere Autos fahren. Das Potenzial ist groß und noch lange nicht ausgeschöpft. Selbst von meinen Mitarbeitern besitzt nur ungefähr die Hälfte einen Führerschein", sagt Helmut Bröker, Porsche-Chef in China. Eine unbegrenzte Freude am westlichen Automobil attestiert Jun Jin seinen Landsleuten. Er ist stellvertretender Chefredakteur des chinesischen Automagazins Motor Trend. "Einheimische Produkte kaufen sich Chinesen vor allem dann, wenn sie sich andere Marken nicht leisten können - sobald genügend Geld da ist, werden Modelle ausländischer Marken bevorzugt", so Jin. Kein Wunder also, dass die einheimische Autoindustrie eifrig westliche Erfolgsmodelle kopiert - aus Toyota Aygo wird Byd F0, aus VW Tiguan Landwind X8 und aus Rolls-Royce Geely GE. Manche China-Klone boten schon Stoff für juristische Auseinandersetzungen.

Wer führen will, wird auch kopiert

Für den italienischen Autodesigner Paolo Tumminelli sind die chinesischen Kopien nur konsequent: "Wir setzen mit unseren westlichen Marken Vorbilder und wollen als solche anerkannt werden. Und dann soll man sich dieser Vorbilder nicht bedienen dürfen?" wundert sich der Design-Professor. Er erinnert an die 50er und 60er Jahre, in denen deutsche Autobauer sich reichlich bei amerikanischen Vorbildern bedient hätten. "Der Audi 1000 SP zum Beispiel war eine Kopie des Ford Thunderbird, der NSU Prinz orientierte sich an der Chevrolet Corvair. Schon Ende der 40er Jahre kopierten zahlreiche Hersteller die moderne Ponton-Linie von Raymond Loewy", sagt Tumminelli. Loewy kreierte nicht nur Design-Ikonen wie den Studebaker Avanti, sondern auch die berühmten Scenicruiser-Busse von Greyhound.

Mit den japanischen Herstellern setzte ab den 70er Jahren eine zweite Kopier-Welle ein. "Der Toyota Celica Fastback ist zum Beispiel eine lupenreine Kopie des Ford Mustang. Der Nissan Prairie von 1981 war fast die Eins-zu-Eins-Umsetzung von Giugiaros Designstudie Lancia Megagamma. Der Mazda RX-7 ist eindeutig vom Porsche 924 inspiriert, und hatte der erste Lexus nicht viel von Mercedes?" zählt Tumminelli auf. Manchmal drehten die Kopierten auch den Spieß um. "Die vorderen Kotflügel der S-Klasse sind eindeutig vom Mazda RX-8 inspiriert", sagt Tumminelli. Er hält Kopieren im Automobildesign daher für völlig normal: "Vorbild zu sein ist eine soziale Funktion des Designs". Eine Marke allerdings könne man durch bloßes Kopieren nicht aufbauen - und genau darin liege das Problem der chinesischen Autobauer. So sei etwa der S8 von Byd gründlich misslungen: "Vorne Mercedes CLK, hinten Renault Mégane - das ist Perversion pur. Da haben sich die Designer extrem schwer getan, ihre Inspirationen harmonisch umzusetzen", so Tumminelli.

Skurille Eigengewächse aus China

Eindeutig keine Kopie, aber arg gewöhnungsbedürftig ist die Designstudie Tiger GT von Geely. "Die Formen sind für unser Empfinden skurril und unharmonisch. Am Kühlergrill sieht man, dass die Designer nicht wussten, wie sie mit den Elementen spielen sollten - die verschiedenen Formen sind willkürlich platziert und passen gar nicht zueinander", so der Design-Experte. Allerdings dürfe man die chinesischen Auto-Kreationen nicht nur mit westlichen Augen betrachten. "Da prallen einfach zwei verschiedene Kulturen aufeinander, die noch nicht miteinander kommunizieren können. Wir Europäer sind sehr von architektonischen Kriterien geprägt, suchen im Design immer nach Linien und Geometrien. Bei den Chinesen scheint die Kalligraphie Grundlage des Designs zu sein - diese fließenden, vom Dicken ins Spitze fließenden Formen. Das ist mit unserer Ästhetik kaum zu genießen. Auch ein anderes Element fällt auf: Fast alle China-Autos haben eine aufgeblasene Front, dann verschlankt sich der Wagen wulstig nach hinten. Darin kann man im Prinzip das Vorbild des chinesischen Drachens erkennen", sagt Paolo Tumminelli.

China lernt schnell

Möglicherweise entwickelt sich aus den unbeholfenen Anfängen bald ein ganz eigener Stil. Brilliance ist das beste Beispiel dafür, dass sich die Chinesen durchaus von ihren westlichen Vorbildern lösen können. Der Hersteller baute einst im Rahmen eines Joint-Ventures BMW-Modelle für den chinesischen Markt. An Autos wie dem Splendor (heißt in Deutschland BS4) sieht man deutlich die Design-Einflüsse aus Bayern - so sind zum Beispiel die Frontscheinwerfer bei BMW abgekupfert. Doch schon bei den neuen Kompaktwagen Brilliance FRV und FSV sucht man vergeblich echte Ähnlichkeiten zu westlichen Automodellen.

Paolo Tumminelli sieht in chinesischen Auto-Plagiaten sogar ein Kult-Potenzial, wie es das bei gefälschten Uhren aus China gegeben habe: "Es würde mich nicht wundern, wenn ein paar coole Menschen in London oder Hamburg sich bewusst einen Geely kaufen, weil ihnen westliche Marken zu bieder und langweilig geworden sind."

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?