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Trend Faltrad: Übersicht - sieben Falträder für Pendler

Quadratisch, praktisch, gut: Falträder dürfen selbst in der Rushhour in Bus und Bahn mitgenommen werden und sind damit perfekt für Pendler. Wir stellen sieben der modernen Faltwunder vor.

Von Gernot Kramper

Brompton   Eines der Klassiker der Szene. Garantiert britisch, grandios cool. Das Modell wird seit 1975 gebaut, ist ausgereift und erprobt. Dabei ist das Brompton ein echter Hingucker und lässt sich in vielen Farben und Varianten konfigurieren. Die Preise beginnen knapp unter 1000 Euro. Mit Lichtanlage, Gangschaltung, stilechten Brookssattel und, und, und, werden es aber sicher 1400 Euro.

Brompton

Eines der Klassiker der Szene. Garantiert britisch, grandios cool. Das Modell wird seit 1975 gebaut, ist ausgereift und erprobt. Dabei ist das Brompton ein echter Hingucker und lässt sich in vielen Farben und Varianten konfigurieren. Die Preise beginnen knapp unter 1000 Euro. Mit Lichtanlage, Gangschaltung, stilechten Brookssattel und, und, und, werden es aber sicher 1400 Euro.

Wie auch beim "normalen" Fahrrad gibt es beim Preis eine große Bandbreite: No-Name-Falträder bekommt man beim Versender schon für weniger als 200 Euro, wirklich alltagstauglich sind sie aber nicht. Für das Modell eines Markenherstellers muss man zwischen 500 und 1000 Euro einplanen, dafür bekommt man dann aber auch gut ausgestattete Zweiräder. Auch besonders anspruchsvolle Kunden werden fündig: Kulträder und Racer kosten dann aber bis zu 3000 Euro.

Mitnahme auch in Hauptverkehrszeit erlaubt

Gekauft wurden Falträder schon immer, weil man sie platzsparend zusammenlegen kann. Der aktuelle Boom liegt jedoch an der steigenden Beliebtheit bei Pendlern. Denn das Faltrad profitiert von einer Besonderheit: Die Mitnahme von "richtigen" Fahrrädern in Bus und Bahn ist in der Hauptverkehrszeit meist untersagt. "Ein zusammengeklapptes Rad gilt nicht als Fahrrad, sondern als Gepäckstück, für das kein Zusatzticket benötigt wird", sagt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Nicht einmal in einer Tasche müssen die zusammenklappbaren Velos stecken. Die Mitnahme ist sogar in ICE-Zügen erlaubt, in denen sonst überhaupt kein Fahrradtransport möglich ist.

Damit eignet sich ein Faltrad ideal für Bahnpendler: Es ermöglicht zügiges Vorankommen ab der eigenen Haustür. Die Hauptstrecke wird dann mit dem Zug rückgelegt, den Weg zum Arbeitsplatz übernimmt wiederum das Klapprad. Das nervige Warten auf Anschlussbusse für die Reststrecken entfällt.

Ein Problem ist dabei nur das Gewicht des Rades: Moderne Falträder wiegen etwa 12 bis 14 Kilogramm. Diese Last will über Treppen und Bahnsteige getragen werden. Kommt noch eine Tasche mit Laptop oder Einkauf hinzu, muss man kurzzeitig über 20 Kilogramm schleppen. Auch Falträder gibt es inzwischen mit Elektromotor. Sie ermöglichen es, die Fahrradpassagen flott und ohne größere Anstrengung zu absolvieren. Nachteil ist auch hier das Gewicht: Allein das Rad wiegt dann 20 Kilogramm.

In der Auswahl haben wir vor allem auf einen leichten Transport geachtet. Falträder mit großen Reifen (24 Zoll und mehr) kommen daher nicht vor.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.