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Stiftung Warentest prüft Elektroräder: Bremsversagen und Rahmenbruch

Fahrräder mit Elektroantrieb sind der Renner. Stiftung Warentest und ADAC haben sich die Räder mit der Power aus dem Akku genauer angesehen. Sie entdeckten schwerwiegende Mängel.

Von Gernot Kramper

Immer mehr Radfahrer wollen beim Radeln die Kraft eines Elektromotors genießen. E-Bikes boomen seit Jahren. Für die Radhersteller sind die Stromräder ein Segen, sie erschließen neue Kundengruppen und sind außerdem relativ teuer. Für ein Markenrad mit Motor muss der Kunde meist über 2000 Euro ausgeben. Allein im letzten Jahr wurden in Deutschland 200.000 Stück verkauft.

Stiftung Warentest und ADAC haben zwölf Elektroräder unter die Lupe genommen. Bei den sogenannten Pedelecs wird der Fahrer vom Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Im Test nicht vertreten waren Elektroräder, die bis zu 45 km/h schnell werden, und für die man – ähnlich wie bei einem Moped - eine eigene Versicherung und ein Kennzeichen benötigt. Sieben der Testkandidaten waren mit einem komfortablen Tiefsteinstieg ausgestattet, fünf mit einem klassischen Diamantrahmen – also mit einer hohen oberen Stange. Diese Bauformen werden in Deutschland am meisten verkauft. Seltenere Formen oder Sporträder wurden nicht getestet.

Bei Preisen oberhalb von 2000 Euro sollte man ein hochwertiges Produkt erwarten dürfen – tatsächlich sind die Testergebnisse aber eher unbefriedigend. Der größte Versager im Test war das Pegasus E-Tour, eines von zwei mit "mangelhaft" bewerteten Räder. Der Pegasus-Rahmen brach nach 10.000 Kilometern im Belastungstest. Durch die Bauform eines Einrohrrahmens hätte der Bruch auf der Straße zu einem Sturz mit unabsehbaren Folgen geführt.

Viele Mängel im Test

Mit "gut" wurden das Kreidler Vitality Elite, das sportlichere Raleigh Leeds HL und das Diamant Zouma Sport bewertet. Martin Hofmann, Projektleiter bei Stiftung Warentest: "Das Testergebnis ist in der Summe natürlich nicht erfreulich. Selbst die besten Räder erreichen nur ein schwaches "gut". Viele Modelle zeigen deutliche Schwächen, und ein Rahmenbruch im Belastungstest ist nicht akzeptabel."

ADAC-Crashtest: Kleine Unfälle, hohes Verletzungsrisiko

Probleme gab es auch bei den Bremsen. Häufig waren sie den besonderen Belastungen eines Elektrofahrrades nicht gewachsen. Elektroräder haben ein besonders hohes Gewicht, dank des Stromantriebs erreicht auch ein gemütlicher Fahrer ohne Mühe 25 km/h, entsprechend stark müssen die Bremsen zupacken können. Bei vielen Modellen waren die Bremsen zu schwach. Hydraulische Felgenbremsen konnten sich dagegen bewähren. In der Praxis muss die Bremsanlage nicht nur mit dem hohen Gewicht des Elektrorades fertig werden, es kommt auch das Körpergewicht des Radlers hinzu. Es ist zu vermuten, dass ein typischer E-Biker mehr Gewicht mitbringt als ein Sportfahrer oder ein Schüler.

Bei der Handhabung des Rades spielt das Gewicht von Akku und Motor eine große Rolle. Der Antrieb durch einen Motor in der Vorderradnabe kann in Kurven zum Wegrutschen des Rades führen. Die Kombination von einem Akku im Gepäckträger und dem Antrieb über einen Motor in der Hinterradnabe macht das Rad dagegen sehr hecklastig. Ein Effekt, der in der Praxis durch Taschen oder Körbe auf dem Gepäckträger noch verstärkt wird.

Hersteller müssen nachlegen

"Bei den Pedelecs gibt es auf jeden Fall Raum für Verbesserung", sagt Martin Hoffmann. "Der Markt wächst so schnell, dass manche Hersteller ihre Hausaufgaben offenbar nicht mit der nötigen Sorgfalt erledigen." Die festgestellten Mängel sind besonders ärgerlich, weil es sich keineswegs um Billigprodukte handelt. Die meisten Räder im Test kosten deutlich über 2000 Euro. Mit etwas gutem Willen kann man allerdings einen Preisleistungssieger ausmachen. Das Prophete Alu Rex erreicht die Note "befriedigend" und kostet nur 900 Euro.

Die Kinderkrankheiten der Elektroautos spielen beim Stromfahrrad übrigens keine Rolle. Die Reichweiten liegen zwischen 40 und 100 Kilometern, für Alltagsradler ist das mehr als ausreichend. Einige Modelle glänzen außerdem mit Ladezeiten von nur etwa zwei Stunden. Die Ladegeräte lassen sich leicht transportieren, eine Aufladung etwa am Arbeitsplatz ist daher problemlos möglich. Vorausgesetzt der Arbeitgeber stellt den Strom zur Verfügung.

Foderung nach klaren rechtlichen Rahmenbedingungen

Der ADAC nimmt dem Test zum Anlass auf Widersprüche und Lücken in den gesetzlichen Regelungen hinzuweisen. Sie betreffen allerdings vor allem die schnellen Elektroräder, die bis zu 45 km/h fahren. Bei Rädern, die auch ohne Muskelkraft anfahren, ist es unklar, ob die normale Haftpflichtversicherung bei Unfällen einspringt. Hier sollte man die Haftung mit der Versicherung vor einem Kauf klären.

Der ADAC empfiehlt die bis zu 25 km/h schnellen Pedelecs. Selbständig bewegen sie sich nicht, die finanziellen Folgen von Unfällen werden von einer normalen Haftpflichtversicherung mitgetragen. Im Verkehrsrecht werden Pedelecs einem normalen Fahrrad gleichgestellt – für die meisten Stromradler ist das beste Lösung, weil sie Radwege benutzen dürfen.

Weitere Informationen sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift "test" und online unter test.de nachzulesen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(