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Navigationssysteme: Eine Frage des Geldes

Auf der Suche nach einer sicheren Passage richteten sich Seefahrer früher nach den Gestirnen. Heute gucken Navigationssysteme in den Himmel. Mit Hilfe von Satelliten geht es sicher durch den Straßenverkehr. Leider sind die besten Systeme auch die teuersten.

Die Zeiten, in denen man sich auf der Strecke Würzburg - Berlin durch unübersichtliches Kartenmaterial wühlte, sind vorbei. Navigationssysteme sind längst an die Stelle eines ortskundigen Beifahrers gerutscht. Immer mehr Fahrzeuge sind mit einem Navigationssystem unterwegs. Welches System ist das Richtige?

Mit einer Straßenkarte auf den Knien möchte sich heute niemand mehr durch den Großstadtdschungel wühlen. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich. Die Augen gehören auf die Straße. Die Stimme des Navigationssystems bringt einen sicher von A nach B. Zunächst wird bei den Routenfindern zwischen mehreren Systemarten unterschieden: Die einen Systeme sind fest mit dem Fahrzeug verbunden. Mit oder ohne Bildschirme übernehmen sie zusätzlich die Aufgaben von Bordcomputern, Soundsystem und Autotelefon. Hierfür sind schnell mehr als 1.500 Euro fällig. Die günstigere Variante kostet ab 300 Euro und kann beim Technik-Discounter erstanden werden. Meist per Saufnapf wird der intelligente Handheld an der Windschutzscheibe befestigt.

Günstig und praktisch

Die portablen Navigationssysteme lassen sich meist über einen Touchscreen bedienen. Zudem gibt ein kleiner Kartenausschnitt Informationen über Ort, Wegstrecke und Routenführung. Die Genauigkeit lässt bisweilen zu wünschen übrig, weil die Systeme über kein Tachosignal verfügen. So kann es an unübersichtlichen Kreuzungen oder bei höheren Geschwindigkeiten schon einmal schwierig werden. Doch auch Vorteile liegen auf der Hand. Man kann die kleinen Nachrüstsysteme auch zum Wandern oder Radfahren nutzen oder beim Fahrzeugwechsel mitnehmen. Zudem haben sie die üblichen Funktionen der beliebten Handhelds und organisieren so das Tagesgeschäft. Die Preise für Modelle wie TomTom Go, Garmin Streetpilot oder bauähnliche Geräte liegen bei 300 bis 600 Euro. Die nötige Satellitenantenne wird nach hinten ausgeklappt und der Strom kommt aus dem Zigarettenanzünder. Die Karteninformationen kommen von einem auswechselbaren Speicherchip.

Russische Mechaniker haben einen Bentley-Panzer aus Luxuswagen und Kettenfahrzeug gebaut.

Ab Werk mit Werkszuschlag

Deutlich besser für das Auto geeignet sind die Inboard-Systeme. Die werden bereits ab Werk im Auto verbaut und bieten eine genaue Routenführung – mit oder ohne Bildschirm. Wer einmal ein Navigationssystem mit Kartendarstellung besessen hat, wird sich mit einem kleinen System kaum zufrieden heben. Der Bildschirm gibt gerade in unbekanntem Terrain einen guten Überblick über die aktuelle Position. Die einfacheren Systeme greifen an Bord auf das gleiche Kartenmaterial und arbeiten genauso genau. Jedoch gibt es keine große Landkarte in der Mittelkonsole, sondern lediglich einen Mini-Bildschirm mit Pfeildarstellung und Symbolen. Die Systeme sind genau auf das Auto abgestimmt. Die Navigationsdaten stammen von einem Lesegerät (CD oder DVD), das im Auto ungebracht ist. Wessen Auto über kein Navigationssystem verfügt, der kann zum Beispiel ein Radio gegen ein Navigationsradio austauschen. Die Preise für die weit verbreiteten Navigationsradios (z.B. Becker Traffic Pro) liegen zwischen 800 und 1.500 Euro. Ein Bildschirmnavigationssystem wird bei der Fahrzeugbestellung geordert und kostet zwischen 2.500 und 3.500 Euro. Die meisten Systeme lassen sich noch zu einem TV-Bildschirm aufrüsten. Nachrüstlösungen gibt es ebenfalls – für mindestens 1.500 Euro.

Inklusive Staumelder

Der große Vorteil der fest im Fahrzeug verbauten Systeme ist nicht nur die genauere Routenführung, sondern die zumeist leichtere Bedienung und verfügbaren die Informationen über Staus, die per TMC-Signal (Traffic Message Channel) oder Autotelefon an den Navigationsrechner übertragen werden. So können Staus sicher umfahren werden. Auch die nächste Tankstelle oder das nächste Einkaufszentrum wird im Handumdrehen gefunden. Zudem können mittlerweile die ersten Navigationshilfen per Sprache besonders sicher bedient werden. Besonders angenehm sind die DVD-Systeme. Durch die großen Speichermöglichkeiten muss man beim Grenzübertritt keine CD wechseln. Das ist nervig und die zusätzlichen CDs kosten extra.

Viel- oder Wenigfahrer

Wer häufig im Auto unterwegs ist, sollte sich für ein fest installiertes System mit Bildschirm entscheiden. Das ist teuerste, aber auch komfortabelste Lösung. Wer mit weniger zufrieden ist, sollte zum Radio-Navigationssystem greifen. Die einfachen Handheldsysteme sind nur etwas für gelegentliche Routenführungen. Die Finger sollte man jedoch von den Notebook- und Handy-Systemen lassen. Die Handy-Systeme sind oftmals überfordert und man bezahlt für jede Route extra. Die Notebook-Systeme sorgen nicht nur Kabelsalat, sondern auch für Unsicherheit im Auto. Ein Computer hat auf dem Beifahrersitz nichts zu suchen.

Handy-Navigation hat sich bei Autofahrern noch nicht durchgesetzt. Es gibt Onboard-Systeme, bei denen Navigationssoftware und Kartenmaterial im Handy enthalten sind (Kosten ab ca. 300 Euro). Offboard-Systeme sind mit ca. 200 Euro billiger, dafür muss man aber für jede Routenberechung einen kostenpflichtigen Mobilfunkservice nutzen. Allerdings entfallen auch die Update-Kosten für neues Kartenmaterial.

Realistische Ansicht

Die technischen Möglichkeiten von Navigationssystemen sind schon lange nicht mehr auf Bildschirme mit simplen Straßenkarten begrenzt. In den USA wurden bereits Navigationssysteme mit dreidimensionaler Kartendarstellung und detaillierten Gebäudeansichten entwickelt, die fast an den Computerspiel-Klassiker "Sim City" erinnern. Ungeahnte Möglichkeiten bieten auch Head-Up-Displays. So spiegelt das Display in Citroens neuer Luxuslimousine C6 nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Navigationshinweise direkt in die Windschutzscheibe. Damit wird die Ablenkung von der Fahrbahn auf ein Minimum reduziert. In etwa vier Jahren soll außerdem das europäischen Satelliten-Navigationssystem Galileo einsatzbereit sein. Galileo stützt sich auf 30 Satelliten, untersteht nicht wie das amerikanische GPS einer militärischen Kontrolle und soll noch genauer arbeiten als die aktuellen Systeme.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?